Landesförderung für ein Projekt der Kulturellen Bildung beantragen
Wenn Sie ein Projekt der Kulturellen Bildung umsetzen möchten, können Sie eine Förderung beantragen. Das Projekt muss ein außerschulisches Projekt sein und die Zielgruppe soll aktiv beteiligt werden.
Leistungsbeschreibung
Gefördert werden außerschulische Projekte der kulturellen Bildung. Die Teilnehmenden sind unter professioneller künstlerischer sowie pädagogischer Anleitung kreativ.
Zum Beispiel können die Teilnehmenden im Rahmen eines Ferien-Workshops Kleidung mit Siebdruck gestalten, Taschen designen oder auf 16-mm-Filmen malen und kratzen.
Verfahrensablauf
- Zunächst reichen Sie Ihren vollständigen Projektantrag mit allen erforderlichen Unterlagen und Informationen online bei dem Ministerium ein.
- Am Ende des Antragsprozesses kann der Antrag heruntergeladen werden. Der heruntergeladene Antrag ist gleichzeitig Ihre Eingangsbestätigung.
- Bitte beachten Sie, dass der Online-Antrag nachträglich nicht verändert werden kann. Bei Änderungen müssen Sie das Ministerium kontaktieren.
- Das Ministerium prüft Ihren Antrag. Gegebenenfalls müssen Sie weitere Unterlagen nachreichen.
- Ihnen wird das Ergebnis per Post mitgeteilt. Sie erhalten einen Bewilligungsbescheid. Mit dem Erhalt des Bewilligungsbescheids können Sie mit Ihrem Projekt beginnen.
- Sollte Ihr Antrag abgelehnt werden, erhalten Sie einen begründeten Ablehnungsbescheid.
- Die Förderung wird entweder automatisch ausgezahlt oder Sie müssen das Formular Mittelabruf ausfüllen, damit Ihnen die Mittel überwiesen werden. Welche der beiden Möglichkeiten auf Sie zutrifft, steht im Bewilligungsbescheid.
- Mit dem Formular Mittelabruf rufen Sie nur so viel Geld ab, wie Sie innerhalb des Projektzeitraumes bisher benötigt haben oder für die nächsten 3 Monate benötigen.
- Anschließend senden Sie das Formular Mittelabruf fristgerecht an das Ministerium an die auf dem Mittelabruf angegebene Adresse. Die Frist finden Sie auf dem Formular Mittelabruf.
- Nach Abschluss Ihres Vorhabens reichen Sie fristgerecht den Verwendungsnachweis gemäß den Vorgaben des Bewilligungsbescheids ein. Die Frist für die Abgabe des Verwendungsnachweises finden Sie im Bewilligungsbescheid. Das Formular für den Verwendungsnachweis erhalten Sie mit dem Bewilligungsbescheid. In dem Verwendungsnachweis legen Sie dar, wie die Fördermittel eingesetzt wurden. Dazu gehören neben einem inhaltlichen und einem finanziellen Bericht in der Regel auch Belege und Nachweise über die Ausgaben.
- Das Ministerium prüft Ihren Verwendungsnachweis. Bei Rückfragen kontaktiert Sie das Ministerium.
- Während des gesamten Prozesses stehen Sie in regelmäßigem Kontakt mit dem Ministerium und können bei Fragen Unterstützung erhalten.
Sonderfall: Sie wollen mit dem Projekt vor der Förderzusage des Ministeriums beginnen (vorzeitiger Maßnahmenbeginn)
- Zusammen mit Ihrer Antragstellung beantragen Sie online oder per E-Mail die Genehmigung für den vorzeitigen Maßnahmenbeginn.
- Bitte beachten Sie, dass das Projekt bis zur Genehmigung des vorzeitigen Maßnahmenbeginns nicht angefangen werden darf.
- Sofern Sie eine Förderung von maximal 10.000 Euro beantragt haben, ist der vorzeitige Maßnahmenbeginn mit Eingang des Antrags automatisch genehmigt.
- Sie dürfen nicht vor dem im Projektantrag als Projektbeginn festgelegtem Datum beginnen.
- Ein Rechtsanspruch auf Gewährung einer Zuwendung entsteht durch die Genehmigung eines vorzeitigen Maßnahmenbeginns sowohl dem Grunde als auch der Höhe nach nicht.
Vorraussetzungen
- Die Förderung erhalten eingetragene Vereine, gGmbHs, sonstige freie gemeinnützige Träger, Städte und Kommunen sowie sonstige öffentliche Träger.
- Natürliche Personen können keinen Antrag stellen.
- Sie haben noch nicht mit dem Projekt begonnen (beinhaltet, dass noch kein Lieferungs- oder Leistungsvertrag abgeschlossen wurde).
- Das Projekt findet in Hessen statt.
- Ein Projekt, dass in den Förderprogrammen „Kulturkoffer“, „Jugendkunstschulen“ oder „LandKulturPerlen – Mikroprojektförderung“ einen Antrag stellen darf, kann nicht gefördert werden.
- Das Projekt muss ästhetische und vermittelnde Elemente der kulturellen Bildungsarbeit aufweisen, beispielsweise mehrtägige Workshops in Bildhauerei, Malerei, Buchbinden, Kunstdruckverfahren oder Design.
- Durch seine inhaltliche und gestalterische Qualität soll sich das Projekt innerhalb der hessischen kulturellen Bildungslandschaft hervorheben.
- Das Projekt muss innerhalb eines Kalenderjahrs beginnen und enden.
Welche Unterlagen werden benötigt?
-
Projektantrag (vollständig ausgefüllt) mit
- einer Beschreibung des Projekts
- der Zielsetzung
- der Zeitplanung (das Projekt darf frühestens nach dem Ende der Antragsfrist beginnen) sowie
- allen bei Antragsstellung bekannten Daten, Orten und Akteuren.
-
Ausgeglichener Kosten- und Finanzierungsplan mit
- Eigenmitteln
- Einnahmen und Ausgaben
- Zusätzlich für gemeinnützige Organisationen: Freistellungsbescheid (nicht älter als drei Jahre)
- Umsatzsteuerbefreiung, falls zutreffend (nicht älter als drei Jahre)
Welche Gebühren fallen an?
Kostenfrei
Welche Fristen muss ich beachten?
Antrag muss spätestens 8 Wochen vor geplantem Projektbeginn eingereicht werden.
Der Projektantrag kann spätestens bis zum 30. September für das aktuelle Kalenderjahr und frühestens ab dem 1. November für das kommende Kalenderjahr gestellt werden.
Rechtsgrundlage
Förderrichtlinie Kulturelle Bildung
Allgemeine Richtlinie für die Förderung von Kunst und Kultur in Hessen
§§ 23 und 44 Landeshaushaltsordnung (LHO)
Verwaltungsvorschriften zu §§ 23 und 44 der Landeshaushaltsordnung (LHO)
Rechtsbehelf
- Klage vor dem Verwaltungsgericht
Weiterführende Informationen
Zuständige Stellen und Formulare
-
AdresseMagistrat der Kreisstadt Hofheim am Taunus
Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur - Referat IV 3
Rheinstraße 23
65185 Wiesbaden, Landeshauptstadt
+49 611 32-0
+49 611 32-169000
Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur
kulturellebildung(at)hmwk.hessen.de
Montag 08:00-16:30 Uhr
Dienstag 08:00-16:30 Uhr
Mittwoch 08:00-16:30 Uhr
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