In der Hofheimer Verwaltung stehen Veränderung in der Organisationsstruktur an. Die Neuorganisation ist ein weiterer Baustein der laufenden Haushaltskonsolidierung. Neben der Überprüfung von Ausgaben, Einnahmen und Stellen nimmt die Stadt dabei auch ihre eigenen Führungs- und Aufgabenstrukturen in den Blick. Dadurch sollen Abläufe effizienter gestaltet und Kosten eingespart werden. Die größten Veränderungen sind die Zusammenlegung der Fachbereiche „Soziales“ und „Kinderbetreuung“ sowie der Fachbereiche „Wald und Friedhof“ und „Klimaschutz und Grünflächen“. Zukünftig wird es einen Fachbereich „Soziales“ und einen Fachbereich „Klimaschutz, Wald und Grünflächen“ geben. In diesem Zuge wird eine freigewordene Stelle einer Fachbereichsleitung nicht wiederbesetzt und eingespart. Außerdem erfährt der derzeit stark durch die kritische Finanzsituation beanspruchte Fachbereich „Finanzen“ eine Entlastung. Die Neuerungen gelten ab dem 1. Oktober 2026.
Der städtische Abfallkalender wird auch im neuen Jahr sowohl digital als auch in gedruckter Form zur Verfügung stehen. Neu ist lediglich, dass die Stadt auf die bisherige umfangreiche Druckversion mit zusätzlichen Informationen verzichtet. Damit können Aufwand und Kosten für die jährliche Produktion deutlich reduziert werden.
Einbruchschutz, Unterstützung in Lebenslagen, Schutz vor Fahrraddiebstahl und Einstellungsberatung bei der Polizei: zu diesen und vielen weiteren Themen informiert Hofheims 2. Präventionsmarkt. Am Dienstag, 22. September, können sich Interessierte von 13 bis 17 Uhr auf dem Chinonplatz informieren, beraten lassen und mit den zahlreichen Akteurinnen und Akteuren ins Gespräch kommen.
Einbruchschutz, Unterstützung in Lebenslagen, Schutz vor Fahrraddiebstahl und Einstellungsberatung bei der Polizei: zu diesen und vielen weiteren Themen informiert Hofheims 2. Präventionsmarkt.
Seit 2013 hängen im Wald am Kapellenberg 300 Fledermauskästen. Die Stadt Hofheim hat diese aufgehängt und präsentiert nun drei neue Hinweistafeln mit Ergebnissen des fortlaufenden Monitorings. „Im Habitat am Wildgehege leben zwölf Fledermausarten – damit ist die Hälfte aller in Deutschland lebenden Arten dort vertreten“, erläutert Michael Klink von der städtischen Forstverwaltung. Besonders die Bechstein-Fledermaus sei sehr selten. Nach Angaben von Tanja Lindenthal vom BUND Hofheim sind die Schilder der Anfangspunkt eines Lehrpfades, der mit einfachen Mitteln und mit ehrenamtlichem Engagement entstehen soll. Gestaltet wurden die Schilder von der Grafikerin Patricia Joyner für den BUND, aufgestellt haben sie die Forstmitarbeiter Marco Stimpert und Lennert Kleiner. Finanziert wurden die Schilder vom Main-Taunus-Kreis.
Als eine von sechs hessischen Pilotkommunen für das Sicherheitsprogramm KOMPASSbahnhof wurde Hofheim, gemeinsam mit den anderen Kommunen, auf dem Hessentag in Fulda ausgezeichnet. Innenminister Roman Poseck würdigte die Leistungen der Kommunen und dankte ihnen für ihr Engagement.
In einer Schlacht bei Höchst trafen 1622 während des Dreißigjährigen Kriegs am 20. Juni Truppen der ehemaligen Protestantischen Union und der Katholischen Liga aufeinander. Das Heer der Liga unter Tilly besiegte dabei das protestantische Heer, das von Christian von Braunschweig-Wolfenbüttel geführt wurde. Eine Waffe dieser Schlacht fand ein Vereinsmitglied des Sportangler-Clubs Taunusfischer e.V. am Reineckeweiher im Thierbachtal bei Langenhain. Der Fund zeigt, dass bewaffnete Söldner im Dreißigjährigen Krieg in diesem Gebiet unterwegs und die Befürchtungen der Wildsächser bezüglich marodierender Truppen wohl berechtigt waren. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen war der Ort am Ende des Dreißigjährigen Krieges fast menschenleer und es wurden vier Familien aus Medenbach und Umgebung zwangsangesiedelt.