Gute Nachrichten für Lorsbach und Wallau: In beiden Stadtteilen haben sich engagierte Menschen gefunden, die Verantwortung für die örtlichen Brunnen übernehmen und damit dafür sorgen, dass diese auch weiterhin betrieben werden können.
Die Kreisstadt steht im September wieder ganz im Zeichen des interkulturellen Miteinanders: Mit mehr als 20 Veranstaltungen und rund 30 engagierten Netzwerkpartnerinnen und Netzwerkpartnern findet in diesem Jahr die 9. Interkulturelle Woche (IKW) in Hofheim statt. Los geht’s ab dem 11. September.
Im Zuge der Haushaltskonsolidierung passt die Kreisstadt Hofheim am Taunus eine Reihe von Gebühren und Preise an. Die Überprüfung sämtlicher Gebührenordnungen, die teils über mehrere Jahre bis Jahrzehnte nicht angepasst wurden, war eine Auflage der Aufsichtsbehörde und wurde bereits mit dem Beschluss über den Haushalt 2026 angestrebt. Magistrat und Stadtverordnetenversammlung haben nun eine Vielzahl entsprechender Beschlüsse dazu gefasst. Betroffen sind die Gebühren der Stadtbücherei, der Kindertagesstätten sowie die Standgebühren auf dem Wochenmarkt, dem Gallusmarkt und dem Adventsmarkt. Außerdem gibt es eine Anpassung der Hundesteuer und der Preise des Stadtmuseums. Die Maßnahmen sind auch Teil des Haushaltssicherungskonzepts.
Mit Liedern, Bewegung, Stilleübungen, Zuhör- und Sprachspielen und natürlich mit Büchern soll die Sprachentwicklung der Kleinsten spielerisch angeregt werden. Für die aktuelle Gruppe sind bereits alle Plätze vergeben.
Anlässlich der Internationalen Fledermausnacht Ende August – der sogenannten Bat-Night – lädt der BUND Hofheim gemeinsam mit dem BUND Eppstein zu einer abendlichen Exkursion auf den Spuren der nächtlichen Himmelsstürmer ein.
Seit 2013 hängen im Wald am Kapellenberg 300 Fledermauskästen. Die Stadt Hofheim hat diese aufgehängt und präsentiert nun drei neue Hinweistafeln mit Ergebnissen des fortlaufenden Monitorings. „Im Habitat am Wildgehege leben zwölf Fledermausarten – damit ist die Hälfte aller in Deutschland lebenden Arten dort vertreten“, erläutert Michael Klink von der städtischen Forstverwaltung. Besonders die Bechstein-Fledermaus sei sehr selten. Nach Angaben von Tanja Lindenthal vom BUND Hofheim sind die Schilder der Anfangspunkt eines Lehrpfades, der mit einfachen Mitteln und mit ehrenamtlichem Engagement entstehen soll. Gestaltet wurden die Schilder von der Grafikerin Patricia Joyner für den BUND, aufgestellt haben sie die Forstmitarbeiter Marco Stimpert und Lennert Kleiner. Finanziert wurden die Schilder vom Main-Taunus-Kreis.
Als eine von sechs hessischen Pilotkommunen für das Sicherheitsprogramm KOMPASSbahnhof wurde Hofheim, gemeinsam mit den anderen Kommunen, auf dem Hessentag in Fulda ausgezeichnet. Innenminister Roman Poseck würdigte die Leistungen der Kommunen und dankte ihnen für ihr Engagement.
In einer Schlacht bei Höchst trafen 1622 während des Dreißigjährigen Kriegs am 20. Juni Truppen der ehemaligen Protestantischen Union und der Katholischen Liga aufeinander. Das Heer der Liga unter Tilly besiegte dabei das protestantische Heer, das von Christian von Braunschweig-Wolfenbüttel geführt wurde. Eine Waffe dieser Schlacht fand ein Vereinsmitglied des Sportangler-Clubs Taunusfischer e.V. am Reineckeweiher im Thierbachtal bei Langenhain. Der Fund zeigt, dass bewaffnete Söldner im Dreißigjährigen Krieg in diesem Gebiet unterwegs und die Befürchtungen der Wildsächser bezüglich marodierender Truppen wohl berechtigt waren. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen war der Ort am Ende des Dreißigjährigen Krieges fast menschenleer und es wurden vier Familien aus Medenbach und Umgebung zwangsangesiedelt.