Lorsbach: Verkehrsversuch zur Erhöhung der Verkehrssicherheit
Aus verkehrsplanerischer Sicht sollen die Leitschwellen langfristig bestehen bleiben, da sich zeigte, dass diese vom Fußverkehr gut angenommen wurden. Zwar hat der Kfz-Verkehr leichte Einschränkungen, die jedoch mit dem Gewinn für den Fußverkehr abgegolten werden können. Es zeigte sich, dass die Leitschwellen nicht beschädigt wurden und es zu keinem Verkehrsunfall gekommen ist. Insgesamt wäre die bauliche Verbreiterung des Gehwegs die folgliche Konsequenz. Aufgrund des hohen baulichen Aufwands und der damit verbundenen Kosten wird der Gehweg zunächst nicht baulich verbreitert.
Die Engstelle ist die einzige Durchfahrtsmöglichkeit, um von den Straßen Am Röckerkopf, Hainerweg und Goethestraße auf die Straße Alt Lorsbach zu gelangen. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit für Fußgänger – insbesondere für Kinder auf ihrem Schulweg - führt die Stadtverwaltung derzeit einen Verkehrsversuch in diesem Bereich durch. Dabei wird der Gehweg testweise durch sogenannte Leitschwellen auf der Fahrbahn auf 1,30 m verbreitert. Diese Verbreiterung führt dazu, dass entgegenkommende Fahrzeuge nicht mehr gleichzeitig passieren können. Gemäß Straßenverkehrsordnung werden die Verkehrszeichen „Vorrang vor dem Gegenverkehr“ sowie das Verkehrszeichen „dem Gegenverkehr Vorrang gewähren“ erforderlich.
Über die Lorsbacher Grundschule waren die Familien über den Verkehrsversuch informiert worden und sollten zur Beobachtung der Situation sowie zur Rückmeldung an die Verkehrsplanung ermutigt werden. Ziel der Maßnahme ist es, den Schulweg für alle Kinder sicherer zu machen.