Kinderparlament unterwegs auf Schulspielplätzen
Anfang Juni stand die Pestalozzischule in der Hofheimer Kernstadt auf dem Plan: Das Kinderparlament der Schule, welches aus 12 Schülerinnen und Schülern besteht, wurde von einer kleinen Delegation aus Kindern der vierten Klassen und ihrem Lehrer und Kipa-Koordinator Tobias Böhm vertreten. Neben Christa Katzenbach, der Vorsitzenden des Kinderparlaments Kernstadt, waren auch der Erste Stadtrat Daniel Philipp, die Fachbereichsleitung Klimaschutz und Grünflächen, Monique Delbos und als „Spielplatz-Expertin“ Christine Minarzik dabei, die als städtische Mitarbeiterin im Team Spiel- und Grünflächen jeden Monat alle 46 Spielplätze im Stadtgebiet besucht und begutachtet. Nach einer kleinen Vorstellungsrunde schauten sich die Kinder den Zustand des anliegenden Spielplatzes und der Spielgeräte genau an: „Die Stange des Klettergerüstes ist locker“, „Der Turm des Spielgerätes ist total beschmiert“ oder „Wann kann das Schaukelschiff wieder benutzt werden?“ waren einige der Fragen, die die Jungparlamentarier umtrieb.
Der Erste Stadtrat, Daniel Philipp, begrüßt die Aktion: „Spielplatzbegehungen des Kinderparlaments sind ein wichtiger Bestandteil der Beteiligung von Kindern in unserer Stadt. Die jungen Parlamentarierinnen und Parlamentarier bringen ihre Erfahrungen und Sichtweisen direkt ein und helfen uns dabei, die Spielplätze schöner und bedarfsgerechter zu gestalten. Sie sind die eigentlichen Expertinnen und Experten für diese Orte. Deshalb ist uns ihr Blick auf mögliche Verbesserungen und ihre Anregungen für die zukünftige Entwicklung besonders wichtig.“
Die Kinderparlamente der Hofheimer Grundschulen bestehen aus jeweils zwei Kindern – Parlamentarier und Stellvertretung – aller dritten und vierten Klassen. In den nächsten Wochen besucht die jeweilige Delegation auch die anderen Spielflächen der Grundschulen in der Kreisstadt, um vor Ort miteinander ins Gespräch zu kommen und Wünsche, Anregungen und Bedürfnisse zu äußern.