Breite Unterstützung für die Hofheimer Ferienspiele

Insgesamt nehmen knapp 400 Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren an den Hofheimer Ferienspielen teil. Während der ersten beiden Ferienwochen können die Kinder in ganz verschiedene Welten eintauchen: Sie basteln Trommeln und gestalten Kopfschmuck wie die Lakota. Oder sie bauen als Ritter und Ritterinnen eigene Schwerter und Schilde und bekommen am Schluss den feierlichen Ritterschlag mit dem magischen Schwert Excalibur. Und wer die Grundlagen der Hundesprache und den richtigen Umgang mit Hunden lernen möchte, kann den „Hundeführerschein für Kinder“ machen – inklusive vieler Praxisübungen mit den Hunden Nala und Malou.

Diese Angebote sind laut Bürgermeister Wilhelm Schultze unter anderem mehreren Sponsoren zu verdanken: dem Lyceum Club Frankfurt Rhein-Main, der Main-Taunus-Stiftung, der Mainova, der Taunus-Sparkasse und dem Lions Club Hofheim. Zum Beispiel hat der Lyceum Club zwölf Kindern aus einkommensschwachen Familien die Teilnahme an den Ferienspielen finanziert. Außerdem stellt die Stadt Hofheim Teilhabeassistentinnen, damit drei Inklusionskinder, die eine Eins-zu-eins-Betreuung brauchen, bei den Ferienspielen dabei sein können.

Schultze hob darüber hinaus das Engagement der Ehrenamtlichen hervor: Auch in diesem Jahr bieten neun Hofheimer Vereine in der dritten Ferienwoche Veranstaltungen für Kinder an. Es ist für die unterschiedlichsten Interessen etwas dabei: vom Imkerverein Main-Taunus bis zu den Baseball Redwings, von den Eco Kids bis zum TV 1860. Außerdem organisiert die Clément-Stiftung in der dritten Ferienwoche ein Naturcamp, in dem die Kinder zum Beispiel mit Erdbrand töpfern wie in der Steinzeit.