Gewerbegebiet „In der Lach“: Kreisstadt erhält eine Million Euro durch Grundstücktausch mit KGG

Für Entwicklung des Gewerbegebiets „In der Lach“ im Stadtteil Diedenbergen tauscht die Kreisstadt Hofheim am Taunus Flächen mit der Krieger Grundstücksgesellschaft (KGG). Die KGG entwickelt als Eigentümerin der Grundstücke das Gewerbegebiet. Die Kreisstadt überlasst der KGG Teile von Feldwegeparzellen im Geltungsbereich. Im Gegenzug erhält die Kreisstadt die festgesetzten öffentlichen Verkehrsflächen. Erstem Stadtrat Daniel Philipp ist es als Planungsdezernent in den Verhandlungen gelungen, den gutachterlich ermittelten Wert der Flächen zu verdoppeln. Anders als vom Gutachter ermittelt, wird es keinen Abzug vom abgeleiteten Bodenrichtwert geben. Für die Kreisstadt bedeutet dies einen außerordentlichen Ertrag von einer Million Euro.

„Mit Blick auf unsere Haushaltsituation bin ich sehr froh, dass es uns gelungen ist, an dieser Stelle einen außerordentlichen Ertrag zu erzielen. Wir hoffen nun, dass es auch bei der Entwicklung des Gewerbegebiets in absehbarer Zeit Bewegung gibt“, sagt Daniel Philipp.

Dem Tauschvertrag hatte zuvor die Stadtverordnetenversammlung in ihrer Sitzung am 25. Juni 2025 zugestimmt. Seitdem hat die Kreisstadt zudem einen städtebaulichen Vertrag mit der KGG geschlossen und es liegt ein Satzungsbeschluss der Stadtverordnetenversammlung für den Bebauungsplan Nr. 151 „Gewerbepark In der Lach“ als planungsrechtliche Grundlage vor. Im ergänzenden Städtebaulichen Vertrag ist geregelt, dass die Erschließungskosten des Gebiets von der KGG getragen werden. Gleiches gilt für den Bau einer Geh- und Radwegeverbindung von Norden nach Süden durch das Gebiet. Der Anschluss an den öffentlichen Personennahverkehr durch eine Bushaltestelle ist weiterhin zukünftiges Ziel der Erschließung.