Photovoltaikanlage für die Trauerhalle in Marxheim

Die Energiegenossenschaft SolarInvest Main-Taunus hat mit dem Bau einer Photovoltaikanlage auf dem Dach der Trauerhalle in Marxheim begonnen. Wenn die Anlage in etwa vier Wochen in Betrieb geht, wird der Sonnenstrom die Trauerhalle versorgen. Erzeugt die Anlage mehr Strom als benötigt, wird der ins Stromnetz eingespeist. Kosten entstehen für die Stadt hierfür nicht - im Gegenteil. Für die Bereitstellung der Dachfläche erhält die Stadt eine kleine jährliche Mieteinnahme. Die Stromkosten bleiben unverändert, da der Strom zum Marktpreis über die Anlage abgenommen wird.

„Diese Förderung von Bürgerprojekten ist ein weiterer Baustein für die Energiewende auf lokaler Ebene“, erläutert Erster Stadtrat Daniel Philipp. Die Stadt betreibt bereits Anlagen auf neun städtischen Gebäuden – unter anderem auf den Dächern des Rathauses und der Kitas. Außerdem gibt es fünf städtische Gebäude, auf deren Dächern Energiegenossenschaften Photovoltaikanlagen betreiben, zum Beispiel bei den Feuerwachen Hofheim und Lorsbach, beim Stadtmuseum und beim Bürgerhaus Marxheim.

Die Anlage auf der Trauerhalle soll aus 60 PV-Modulen (hauptsächlich auf dem oberen Teil des Daches) bestehen und eine Maximalleistung von 27kWp haben. Das ist die Leistung, die die Anlage bei optimaler Sonneneinstrahlung erzeugen kann. Der Jahresertrag der Anlage wird voraussichtlich bei rund 24.570 kWh (Kilowattstunden) liegen.