Zu zwei für den Hofheimer Radverkehr wichtigen Projekten gibt es neue Entscheidungen. Die Fuß- und Radbrücke aus Richtung Marxheim über die L3011 und die Bahngleise zum Rathaus wird nicht realisiert. Der Radschnellweg FRM3, der die Städte Frankfurt und Wiesbaden miteinander verbinden soll, wird grundsätzlich unterstützt. Das Projekt steht jedoch unter Haushaltsvorbehalt. Beide Beschlüsse fasste die Stadtverordnetenversammlung mit Blick auf die kritische finanzielle Situation der Kreisstadt.
Der Spielplatz an der Pestalozzischule in der Ostendstraße hatte in letzter Zeit vermehrt Müll und Unrat abbekommen. Deshalb haben sich Rita Reiter-Mollenhauer, Peter Ottlik und Karl-Heinz Eyrich von der SPD Hofheim bei der Stadtverwaltung mit der Idee einer Reinigungsaktion gemeldet. Einer der Beteiligten besucht den Spielplatz regelmäßig mit seinen Enkelkindern und empfand es immer wieder als schade, dort Müll vorzufinden. Zwar reinigt der Bauhof den Spielplatz regelmäßig, dennoch lässt es sich nicht vollständig vermeiden, dass zwischendurch Müll liegen bleibt. Die Stadt begrüßt diese Form des bürgerschaftlichen Engagements ausdrücklich und hofft, dass sich weitere Gruppen und Akteure zu ähnlichen Aktionen ermutigt fühlen.
Die Autorin Deike Wichmann stellt am Donnerstag, 10. September, um 19:30 Uhr ihren neuen Roman „Weil wir gleich sind“ in der Stadtbücherei Hofheim vor. Das Buch ist in der Reihe „Sternstunden der Frauen“ im Aufbau-Verlag erschienen und beruht auf einer wahren Begebenheit. Dabei geht es um Frauen, die für den gleichen Lohn kämpfen.
Die Hofheimer Innenstadt soll grüner werden. Insbesondere der Kellerei- und der Chinonplatz sollen entsiegelt werden und durch Bepflanzungen ein besseres Mikroklima erhalten. Die Kreisstadt Hofheim am Taunus hat dafür nun eine Förderzusage aus dem KfW-Programm „Natürlicher Klimaschutz für Kommunen“ in Höhe von 1.065.080 Euro erhalten. Die KfW bezuschusst Klimaschutzmaßnahmen mit 80 Prozent, wodurch die Stadt Hofheim insgesamt Projekte im Umfang von mehr als 1,33 Mio. Euro bei einem Eigenanteil von 20 Prozent, knapp 260.000 Euro, umsetzen kann. Das Geld soll neben den genannten Projekten in Maßnahmen zur Entsiegelung von Flächen im gesamten Stadtgebiet, Pflanzung von klima-angepassten Bäumen und die Anlage von klima-resilienten Wiesen fließen.
Ordentlich gestapelt und sorgsam verschnürt: So wurden die Feldpostbriefe von Willy Powils jahrzehntelang aufbewahrt. Bis Ingrid Powils sie im vergangenen Jahr dem Stadtarchiv Hofheim übergeben hat. Dort wurden die Schriftstücke chronologisch sortiert, einzeln verpackt und transkribiert. „So wird aus Geschichte Archivgut“, so Charlotte Pissors, die Leiterin des Stadtarchivs. „Fachgerecht gesichert bleiben die Briefe als Zeugnis ihrer Zeit erhalten.“