Die Erweiterung der Kita Lorsbach von 105 auf 120 Plätze auf rund 632 Quadratmetern nimmt nun Formen an. Im Mai sind die Arbeiten im zweiten Bauabschnitt gestartet. Der bereits im Jahr 2022 abgeschlossene erste Bauabschnitt beinhaltete das Herrichten der Räumlichkeiten für den Umzug der Bibliothek sowie die Schaffung eines weiteren Gruppenraums. In den Bauabschnitten 2 und 3, werden nun ein weiterer Gruppenraum sowie zwei Nebenräume hergestellt. Außerdem werden zwei WC-Anlagen für die Kinder saniert, für den Gemeindesaal neue Toiletten inklusive Behinderten-WC hergestellt und die Küche nach den aktuellen Anforderungen ausgebaut. Voraussichtlich im Herbst 2027 soll alles fertig sein.
Von Samstag, 6. Juni, bis Freitag, 26. Juni, nimmt Hofheim zum zwölften Mal am Stadtradeln teil. Das Stadtradeln ist eine internationale Kampagne des Klima-Bündnisses. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer wollen im Aktionszeitraum möglichst viele Kilometer zurücklegen und damit etwas Gutes für die Umwelt – und für ihre Gesundheit – tun. Im vergangenen Jahr haben in Hofheim 589 Radlerinnen und Radler 103.000 Kilometer zurückgelegt. Registrieren kann man sich auf der Internetseite www.stadtradeln.de/hofheim. Wer mag, tritt einem der bestehenden Teams bei oder gründet selbst ein neues Team.
Hofheim am Taunus erfüllt weiterhin alle fünf Kriterien der Fairtrade-Towns Kampagne und trägt für weitere zwei Jahre den Titel „Fairtrade-Stadt“. Die Auszeichnung wurde erstmalig im Jahr 2012 durch Fairtrade Deutschland e.V. verliehen.
Die Hofheimer Innenstadt soll grüner werden. Insbesondere der Kellerei- und der Chinonplatz sollen entsiegelt werden und durch Bepflanzungen ein besseres Mikroklima erhalten. Die Kreisstadt Hofheim am Taunus hat dafür nun eine Förderzusage aus dem KfW-Programm „Natürlicher Klimaschutz für Kommunen“ in Höhe von 1.065.080 Euro erhalten. Die KfW bezuschusst Klimaschutzmaßnahmen mit 80 Prozent, wodurch die Stadt Hofheim insgesamt Projekte im Umfang von mehr als 1,33 Mio. Euro bei einem Eigenanteil von 20 Prozent, knapp 260.000 Euro, umsetzen kann. Das Geld soll neben den genannten Projekten in Maßnahmen zur Entsiegelung von Flächen im gesamten Stadtgebiet, Pflanzung von klima-angepassten Bäumen und die Anlage von klima-resilienten Wiesen fließen.
Ordentlich gestapelt und sorgsam verschnürt: So wurden die Feldpostbriefe von Willy Powils jahrzehntelang aufbewahrt. Bis Ingrid Powils sie im vergangenen Jahr dem Stadtarchiv Hofheim übergeben hat. Dort wurden die Schriftstücke chronologisch sortiert, einzeln verpackt und transkribiert. „So wird aus Geschichte Archivgut“, so Charlotte Pissors, die Leiterin des Stadtarchivs. „Fachgerecht gesichert bleiben die Briefe als Zeugnis ihrer Zeit erhalten.“