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Main-Taunus-Kreis ist Risikogebiet

Der Landrat des Main-Taunus-Kreises, Michael Cyriax, hat am 12.10.2020 darüber informiert, dass der Kreis mit einer Inzidenz von 54 bundesweit als Risikogebiet eingestuft wurde.

Sowohl die Städte und Gemeinden des Main-Taunus-Kreises, als auch die Social-Media-Gemeinde wurden durch Landrat Cyriax über die neuesten Entwicklungen am 12.10.2020 wie folgt informiert:

Zum Start in die neue Woche muss ich Ihnen und Euch leider wenig erfreuliche Neuigkeiten rund um das Covid-19-Geschehen im Main-Taunus-Kreis mitteilen.

Derzeit sind bei uns 154 Personen mit dem Covid-19-Virus infiziert. Das macht eine Inzidenz von 54 (Stand: 12. Oktober 2020, 11:00 Uhr.). Damit wird der Main-Taunus-Kreis bundesweit als Risikogebiet eingestuft.

Wir haben soeben im Stab die Ursachen analysiert und einige Gegenmaßnahmen festgelegt.

I. Ursächlich für den rasanten Anstieg der Fallzahlen sind zwei Infektionsschwerpunkte. In Hochheim ist eine Einrichtung für behinderte Menschen (15 infizierte Bewohner und 13 Beschäftigte) und in Kriftel eine Senioreneinrichtung (25 Bewohner und 6 Beschäftigte) stark betroffen.

Beobachten konnten wir in den letzten Wochen, dass sich die Familienangehörigen der sogenannten Reiserückkehrer aus dem Sommerurlaub ebenfalls infizierten. Zudem gab es eine beträchtliche Zahl von Infektionen, deren Ursache sich vom Gesundheitsamt nicht aufklären lässt.

II. Maßnahmen zur Kontaktnachverfolgung sind eingeleitet. Die vom Ausbruch betroffenen Einrichtungen dürfen keine Besucher empfangen. Alle Bewohner und Beschäftigte wurden in den letzten Tagen getestet. Zurzeit steht das Gesundheitsamt mit 354 Personen in engem täglichen Kontakt. Eine großartige Leistung. Weitere Verwaltungskräfte werden das Covid-19-Team verstärken.
In den Kliniken des Main-Taunus-Kreises wurden in der letzten Woche tagesdurchschnittlich 6 Covid-19-Patienten stationär behandelt. Heute sind 6 weitere Patienten dazu gekommen. Insgesamt also 12 Corona-Patienten. Keiner muss bislang beatmet werden.

III. Mit Abstand, Hygiene und Alltagsmaske (AHA) lässt sich ein gutes Schutzniveau erreichen. Zudem haben wir in Hessen eine Vielzahl weiterer Detailvorschriften und Auslegungshinweisen. An Regeln mangelt es nicht. Allenfalls an allgemeiner Akzeptanz und Beachtung. Wir setzen weiter auf die Einsicht und Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger. Gemeinsam mit den Ordnungsämtern der Städte und Gemeinden werden wir die Beachtung der AHA-Regeln stärker kontrollieren.

IV. Befristet bis zum 31. Oktober 2020 wird es einige schärfere MTK-Maßnahmen geben. Die wichtigsten:
- Aufenthalt im öffentlichen Raum nur alleine, in Gruppen von höchstens 5 Personen oder mit Angehörigen des eigenen oder weiteren Hausstandes
- Alltagsmaske für Gäste in Gaststätten (Ausnahme: am Tisch)
- Sperrstunde für Gastronomie und Bars ab 23:00 Uhr
- Private Feiern in geschlossenen Räumen mit max. 25 Teilnehmern
- Verpflichtung von Pflegekräften in Einrichtungen einen Mundnaseschutz zu tragen.
Wegen weiterer Details und zum Inkrafttreten bitte ich die noch zu erstellende Allgemeinverfügung des Main-Taunus-Kreises zu beachten. Sobald diese erstellt ist, werde ich diese hier verlinken.
Ich bitte alle mitzumachen und die AHA-Regeln konsequent einzuhalten. #miteinandereinkreis

Seitens des Gesundheitsamtes des Main-Taunus-Kreises wurde zu den allgemeinen Verhaltensmaßnahmen- und Regeln eine Allgemeinverfügung herausgegeben, die über die neuen Regelungen und deren Befristungen aufklärt.

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