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Deutsche Glasfaser geht in Stadtteile

In den Gewerbegebieten Nord und Wallau hat das Unternehmen Deutsche Glasfaser bereits vor zwei Jahren für eine schnelle Glasfaseranbindung gesorgt. Jetzt will man sich auch in Lorsbach, Langenhain und Wildsachsen engagieren.

Der Magistrat der Stadt Hofheim hat mit dem Telekommunikationsunternehmen Deutsche Glasfaser Wholesale GmbH einen Kooperationsvertrag mit dem Ziel geschlossen, in den Stadtteilen Lorsbach, Langenhain, Wildsachsen, Diedenbergen und Wallau eine Glasfaserinfrastruktur in der Ausbauvariante Fibre to the Home (FttH) für Privathaushalte, ausgelegt für eine symmetrische Bandbreite von bis zu 1 Gigabit/Sekunde und mehr, auszubauen und zu nutzen.

Das Unternehmen hat bereits vor zwei Jahren ein Angebot zum FttH-Ausbau für die Gewerbegebiete in Wallau und Hofheim–Nord vorgehalten. Im Rahmen weiterer Ausbaubemühungen wurden zwischenzeitlich auch für diverse Wohngebiete in Stadtteilen von Kommunen des Main-Taunus-Kreises entsprechende Angebote unterbreitet. In den Stadtteilen Langenhain, Lorsbach und Wildsachsen ist im Rahmen der Breitbandinitiative des MTK zwischenzeitlich ein Glasfaserausbau im Verfahren FttC („Glasfaser bis zum Schaltverteilerkasten“) durch das lokale Unternehmen Titan Networks erfolgt. Im Zuge der Rahmenvereinbarung mit dem Landkreis sollte hier eine Mindestversorgung von 30 Mbit/sek sichergestellt werden.

Nicht zuletzt wegen fehlender Alternativangebote zu Titan Networks und der sich bietenden Möglichkeit zum Ausbau eines autarken, also Kupferkabel unabhängigen Versorgungsnetzes in Glasfasertechnologie, wurde Deutsche Glasfaser seitens der Verwaltung gebeten, die Ausbaumöglichkeiten zu prüfen und eine entsprechende Ansprache der Haushalte vorzunehmen (sog. Nachfragebündelung).

Die Deutsche Glasfaser Wholesale GmbH beabsichtigt neben Langenhain, Lorsbach und Wildsachsen auch die Stadtteile Wallau und Diedenbergen mit der vorgenannten Glasfaserinfrastruktur für Privathaushalte mit bis zu 1 Gigabit/Sekunde und mehr, zu versorgen, sofern eine ausreichende Zahl an Kunden innerhalb der jeweiligen Gebiete gewonnen werden kann. Der Ausbau soll nach dem Open-Access-Modell erfolgen, der es auch anderen Telekommunikationsunternehmen ermöglichen wird, auf das neu zu errichtende Glasfasernetz zuzugreifen und hier entsprechende Nutzungsverträge mit Endkunden zu schließen.

Mit dem Abschluss des Kooperationsvertrages verfolgt die Stadt das Ziel, den Ausbau der Breitbandinfrastruktur insbesondere in den seit vielen Jahren unterversorgten Stadtteilen zu unterstützen und zu fördern. Insoweit werden seitens der Stadt die geplanten Investitionen von Deutsche Glasfaser ausdrücklich begrüßt und begleitet diese bei der Durchführung der Maßnahme gemäß der vertraglichen Vereinbarungen.

Voraussichtlich Anfang nächsten Jahres wird mit der Ansprache der Haushalte (Nachfragebündelung) begonnen werden, um – bei entsprechender Interessensbekundung von min. 40% der Haushalte – den Ausbau des Glasfasernetzes noch im Laufe des Jahres zu starten.

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