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Stolpersteine

Stolpersteine in Hofheim am Taunus

Mit der Aktion „Stolpersteine“ hat der Kölner Künstler Gunter Demnig eine international anerkannte neue Form des Gedenkens in Deutschland initiiert.
Die Idee, der Opfer des Nazi-Regimes mit Stolpersteinen vor ihren ehemaligen Wohnhäusern zu gedenken, wurde seit dem Projektstart im Jahre 2003 in vielen Städten aufgegriffen.

Gunter Demnig hat bisher mehr als 14 000 Stolpersteine in über 300 deutschen Städten verlegt. Einige weitere in anderen Gegenden Europas. In Wiesbaden zum Beispiel liegen bereits rund 130 dieser Stolpersteine. Die Aktion sieht vor, dass an dem letzten selbstgewählten Wohnort von Opfern des Nationalsozialismus auf der Straße oder dem Bürgersteig ein Stolperstein in den Boden eingebracht wird.

Die Stadtverordnetenversammlung Hofheim am Taunus hatte im Februar 2007 einstimmig beschlossen, dass auch die Kreisstadt mit ihren Stadtteilen an diesem Projekt des Kölner Künstlers teilnimmt. Den Bürgerinnen und Bürgern soll ermöglicht werden, Patenschaften für einzelne Stolpersteine zu übernehmen.

Die erste Verlegung von insgesamt 13 Stolpersteinen war am 22. April 2008 in der Hofheimer Innenstadt. Weitere Verlegungen fanden statt: am 16. Februar 2009 in der Innenstadt und im Stadtteil Marxheim; am 13. Oktober 2009 in den Stadtteilen Diedenbergen und Wallau; am 10. Mai 2010 in Hofheim, Wallau und Langenhain; am 27.08.2013 in Hofheim/Kurhausstraße 53 und am 14. November 2014 gab es dann die 6. Verlegung auf dem Verbindungsweg zwischen Kurhausstraße und Rossertstraße, vor dem Grundstück Kurhausstraße 26. 

Stolpersteine sind 10 mal 10 mal 10 Zentimeter große Betonquader, auf deren Oberseite eine Messingplatte verankert ist. Auf den Messingplatten sind die Namen und Daten von Menschen eingeschlagen, die während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt und ermordet wurden.

Weitere Informationen zu den Stolpersteinen finden Sie auf der Homepage von Herrn Demnig.

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