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Abfallratgeber

Der neue „Ratgeber für Abfall und Umwelt“ ist ab 10. April kostenfrei im Bürgerbüro des Hofheimer Rathauses, Chinonplatz 2, und in den Außenstellen der Stadtverwaltung erhältlich. Die 2012 erstmals veröffentlichte Broschüre wurde überarbeitet und informiert auf 35 Seiten rund um die Themen Abfalltrennung, -entsorgung und -vermeidung.

„Mit der neuen Broschüre wollen wir auch einen Anstoß geben, über das eigene Verhalten im Umgang mit Abfall nachzudenken und anregen, Abfall möglichst gar nicht entstehen zu lassen“, so Erster Stadtrat Wolfgang Exner.

Viele Daten, wie etwa die Abfallgebühren, die bereits 2015 gesenkt wurden, sind nun auf neuestem Stand. Aufgenommen wurden Infos zur kostenfreien Annahmepflicht für Elektro-Kleingeräte in Einzelhandelsgeschäften und im Vertrieb. Neu sind auch Informationen über die Rücknahmepflicht von Transportverpackungen, die bei Lieferung von Möbeln, Elektro-Geräten und anderen Dingen vom Händler kostenfrei wieder mitgenommen werden müssen. Wichtige Kontakte wurden aktualisiert.

Neue Beiträge sind „wilde Abfallablagerungen“, „Abfallvermeidung“ und „Rattenbekämpfung“. Die zunehmende Unsitte, Abfall achtlos auf Straßen und Plätzen einfach fallen zu lassen, das sogenannte Littering, und illegale Abfallablagerungen in den innerstädtischen Bereichen sowie in der Feldgemarkung und an Waldrändern mit ihren Parkplätzen hat das städtische Team Abfallwirtschaft im Ratgeber thematisiert.

Geschildert wird, wie jeder einzelne mit seinem Verhalten auf Umwelt und Natur Einfluss nimmt. Das gedankenlose Verhalten vieler Bürgerinnen und Bürger trägt mit dazu bei, dass die Beseitigung von illegalen Abfallablagerungen und die Rattenbekämpfung inzwischen zum Tagesgeschäft des Ordnungsamtes zählen. Denn „eine vermüllte Stadt trägt nicht gerade dazu bei, dass Menschen sich wohl und sicher fühlen. Es kann aber auch nicht sein, dass das Team des Bauhofs irgendwann seine überwiegende Arbeitszeit mit dem Aufsammeln von Kaffeebechern, Verpackungen von Essen, Zigarettenkippen oder anderem Müll verbringt“, sagte der Erste Stadtrat.

Neu aufgenommen wurde ein Artikel zum Präventionsrat, der zwar thematisch nicht unbedingt in einen Abfallratgeber gehört. „Wir gehen jedoch davon aus, dass die Broschüre viele Leserinnen und Leser findet und deshalb geeignet ist, Informationen über den Präventionsrat zu transportieren und für seine Arbeit im Bereich der Gewaltprävention zu werben“, erklärte Exner. Möglicherweise könne auch der ein oder andere Leser für die ehrenamtliche Präventionsarbeit gewonnen werden.

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