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Hofheimer Sicherheitsberater für Senioren auch im Krisenjahr 2020 tätig - Neue Betrugsmaschen nutzen Angst vor Virus-Infektion aus

HOFHEIM Die Hofheimer Sicherheitsberater für Senioren mussten wegen der Pandemie ihre Aktivitäten und Aktionen fast bis auf den Nullpunkt herunterfahren. Da die Mehrzahl der Ehrenamtlichen zur Risikogruppe gehören, konzentrierten sich die Gespräche mit Einzelpersonen, mit Gruppen, bei Informationsveranstaltungen und Infostände im Wesentlichen auf das erste und dritte Quartal 2020.
Unter Einhaltung der Hygienevorschriften und den behördlichen Auflagen konnten so insgesamt 301 Einzelgespräche in Familien, Wohnanlagen, in Vereinen, im Einzelhandel und überall dort geführt werden, wo Kontakt zu Seniorinnen und Senioren besteht. Dazu zählen auch die Hinweise im öffentlichen Raum, wenn zum Beispiel im Supermarkt aus Gedankenlosigkeit die Einkaufstasche und der Geldbeutel im Einkaufswagen liegenlassen werden – geradezu eine Einladung für Diebe.

Im Sommer und Frühherbst kamen 51 Beratungen einzelner Senioren und Seniorengruppen zu den aktuellen Themen, einschließlich konkreter Verhaltenshinweisen und Vorbeugetipps, dazu. 13 Mal haben Sicherheitsberater an Besprechungen, Weiterbildungsmaßnahmen des Präventionsrates und „Runden Tischen“ teilgenommen. Neun Mal waren sie bei Vorträgen, Veranstaltungen und Infoständen dabei. Die letzte Aktion in 2020 war der Infostand – gemeinsam mit der Polizei – im September auf dem Hofheimer Wochenmarkt.

Erster Stadtrat Wolfgang Exner, zugleich Vorsitzender des Hofheimer Präventionsrates, sagt allen Sicherheitsberaterinnen und -beratern „herzlich danke für das ehrenamtliche Engagement in einem schwierigen Jahr 2020. Sie leisten eine tolle Arbeit. Gerade 2020 war besonders belastend auch für ältere Menschen, die soziale Kontakte vermissen, schwerwiegende Folgen einer Infektion befürchten und dazu noch im Visier von skrupellosen Betrügern sind“, so Exner.

Im Grunde sei die Arbeit der Sicherheitsberater derzeit wichtiger als je zuvor, weil neue Betrugsmaschen genau diese Angst der älteren Menschen vor einer Virus-Infektion ausnutzen. „Das ist leider ebenso wahr wie unglaublich. Hier bin ich dankbar für jede Seniorin und jeden Senior, der vor diesen Tricks bewahrt werden kann“, erklärt Exner und hofft, dass aktuell Angehörige die Augen und Ohren offenhalten und ihre älteren Verwandten warnen.

Zu den bekannten Betrugsversuchen kommt nämlich eine perfide Corona-Variante hinzu. Anrufer geben sich als Verwandte aus, die wegen der lebensgefährlichen Infektionserkrankung und einer bevorstehenden Klinikbehandlung dringend Geld benötigen. Dieses Vorgehen ähnelt dem „Enkeltrick“ und zeigt, dass die Verbrecher vor nichts zurückschrecken. Das Spiel mit der Angst hat Konjunktur. Ebenfalls wird den Seniorinnen und Senioren vorgegaukelt, sie wären Auserwählte für eine bevorzugte Impfung, lediglich eine Vorauszahlung – am besten in bar – wäre notwendig, um in den „Genuss“ zu kommen. Details würden folgen und Stillschweigen sei zu wahren.

Die Sicherheitsberater für Senioren hoffen, im Laufe des neuen Jahres ihre Arbeit wieder aufnehmen zu können, um die älteren Mitbürgerinnen und -bürger aufzuklären und zu warnen. „Bis dahin können wir die Seniorinnen und Senioren nur auffordern, wachsam zu sein. Sicherlich können sie gut gemeinte Hilfsangebote nutzen. Beim kleinsten Zweifel sollten sie aber nicht davor zurückschrecken, kritisch nachzufragen und im Zweifel die Polizei informieren“, empfiehlt Erster Stadtrat Exner.

Ansprechpartner und weitere Informationen gibt es im Internet auf den folgenden Seiten: www.seniorenberater.help und https://www.praeventionsrat.de und www.hofheim.de sowie bei der Polizeidirektion Hofheim.

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