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Bauhof ist fast ausschließlich mit Müllentsorgung beschäftigt

HOFHEIM Die öffentlichen Müllbehälter quellen über, obwohl der städtische Bauhof am Rande seiner Kapazität arbeitet. Die Mitarbeiter leeren von Montag bis Freitag täglich die Mülleimer und sonntags zusätzlich sogar noch einmal in der Innenstadt und an beliebten Ausflugszielen wie den Bauerlöcher Wiesen.
Müllbehälter mit vielen Papp-Eisbechern
Am Sonntag haben zahlreiche Menschen ein Eis gegessen, der Müllbehälter am Untertor läuft über.© Stadt Hofheim
Die Bauhof-Mitarbeiter, die im Schichtsystem aktuell je zu sechst im Einsatz sind, bekommen schon seit Wochen die Nebenwirkungen der Corona-Pandemie mit voller Wucht zu spüren und sind mittlerweile fast nur noch mit dem Entsorgen von Müll beschäftigt. Der wird nicht weniger und ist nicht nur in den vorgesehenen Behältern, sondern überall zu finden.

Zuerst waren die Müllbehälter in den Außenbereichen übergelaufen, weil viele Menschen plötzlich viel Zeit hatten und in Feld und Wald spazieren gingen, aber leider die Verpackung ihres Proviants nicht mit nach Hause nahmen, sondern an Ort und Stelle liegen ließen oder eben auf oder neben die Müllbehälter warfen, weil diese schon überliefen. Mit dem sonnigen Wetter füllten sich dann auch die Müllbehälter in der Innenstadt ständig. Hinzu kommen beinahe täglich Meldungen über illegal entsorgten Müll.

Manche Bürgerinnen und Bürger entsorgen mittlerweile ihren Restmüll nicht nur in den öffentlichen Müllbehältern, sondern auch ganz hemmungslos auf Spielplätzen, auf Grünstreifen oder irgendwo „in der Landschaft“. Besonders ärgerlich ist, dass manche Beutel aufplatzen oder Müll lose weggeworfen wird, und die Bauhof-Mitarbeiter dann Stück für Stück aufpicken müssen. Das kostet unendlich Zeit, die eigentlich für andere Aufgabe eingesetzt werden müsste.

Hinzu kommen die Aufgaben im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. So mussten zum Beispiel alle 55 Spiel- und Bolzplätze abgesperrt und zahlreiche Hinweisschilder an die geschlossenen städtischen Liegenschaften gehängt werden. Weil Unbekannte die Absperrbänder und Schilder abreißen, mussten schon viele wieder erneuert werden.

Eigentlich ständen in dieser Jahreszeit Pflegearbeiten an. Eigentlich müsste Rasen gemäht, Beete gepflegt und Hecken geschnitten werden. Eigentlich müssten auch dringend die Einläufe in das Kanalsystem gereinigt werden, damit der nächste kräftige Regen problemlos abfließen kann. Eigentlich müssten in dieser Trockenheit die jungen und die gerade erst gesetzten Pflanzen gewässert werden. Dafür kann derzeit nur ein Fahrzeug eingesetzt werden, was viel zu wenig ist.
Daher wäre es toll, wenn Bürgerinnen und Bürger einfach mal eine Gießkanne mit Wasser füllen, wenn sie sehen, dass Pflanzen im öffentlichen Bereich vor dem Verdursten stehen. Das Gießen würde sicher nicht länger dauern, als eine Beschwerde-Mail an die Stadt zu schreiben und hätte den Vorteil, dass es sofort hilft. Die Stadt Hofheim sagt allen Danke, die sich schon jetzt ganz unkompliziert um öffentliche Pflanz-Tröge oder -Kästen in ihrer Nachbarschaft kümmern, die Pflanzen gießen oder auch mal ein Unkraut entfernen.

Danke sagt die Stadt auch allen Spaziergängern und Radlern, die ihren Müll mit nach Hause nehmen und dort entsorgen, wenn sie sehen, dass der öffentliche Behälter überquillt. Schließlich geht es gar nicht, dass privater Restmüll einfach im öffentlichen Raum entsorgt wird. Wenn die Restmüll-Tonne derzeit nicht ausreicht, hilft es vielleicht schon, den Abfall sorgfältiger zu trennen. Wenn das nicht reicht, müssen zusätzlich Restmüllsäcke gekauft und am Restmüll-Abfalltermin neben die Tonne gestellt werden. Die Verkaufsstellen stehen im Abfallkalender.

Die Stadt appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, Rücksicht zu nehmen und das – nicht nur in Corona-Zeiten – Selbstverständliche auch zu tun, zum Beispiel Müll mitnehmen und nicht einfach fallenlassen und statt Beschwerde zu führen selbst einmal aktiv zu werden.

Weiterhin bittet der Bauhof darum, ihm mitzuteilen, wenn etwas sehr im Argen liegt. Eine E-mail an ebannenberg@hofheim.de genügt. Die Absender werden allerdings aus den aufgeführten Gründen um etwas Geduld und Verständnis gebeten, wenn der Bauhof sich nicht sofort um die Meldung kümmern kann.

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