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Nach 24 Jahren: Stadtrat Wolfgang Winckler geht in den Ruhestand

Die Hofheimer Politik verliert einen ihrer erfahrensten Akteure. Stadtrat Wolfgang Winckler verabschiedete sich am Montag nach 24-jähriger Amtszeit als hauptamtlicher Stadtrat sowie 40-jähriger Tätigkeit im öffentlichen Dienst in den verdienten Ruhestand. „Ich bedanke ich mich bei Wolfgang Winckler für seine Freundschaft, sein Vertrauen, seine Kritik und seinen Einsatz ganz herzlich und auch ganz persönlich. Wir haben sehr intensive 16 gemeinsame Jahre an der Spitze der Hofheimer Stadtverwaltung gehabt – und es waren gute Jahre“, sagte Bürgermeisterin Gisela Stang in ihrer Abschiedsrede.
Bürgermeisterin Gisela Stang übergab nach ihrer Rede eine Collage mit Bilder aus seiner Karriere an Stadtrat Wolfgang Winckler.© Stadt Hofheim
1958 war Wolfgang Winckler als sechsjähriger Junge mit seinen Eltern von Marburg in das damals noch selbstständige Langenhain gezogen. Dort besuchte er von 1959 bis 1963 die Volksschule und anschließend das Gymnasium in Hofheim, wo er 1971 sein Abitur machte. Er entschied sich für das Studium der Rechtswissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt und absolvierte sein Referendariat von 1977 bis 1979 in der Verwaltungsstation bei der Stadt Hattersheim und dem Hessischen Städtetag.

Nach der zweiten juristischen Staatsprüfung wurde er zum Richter auf Probe ernannt und übernahm seine erste Tätigkeit am Landgericht Wiesbaden in Zivil- und Strafsachen. 1981 wechselte er an das Amtsgericht Frankfurt am Main, an welchem er – nur unterbrochen durch eine Abordnung an das Oberlandesgericht - bis zu seinem Wechsel ins Hofheimer Rathaus 1993 als Richter tätig war.

Neben seiner juristischen Laufbahn engagierte sich Wolfgang Winckler bereits während seines Referendariats ehrenamtlich in der Kommunalpolitik und wurde im Mai 1979 Stadtverordneter der Stadt Hofheim am Taunus für die SPD. 1991 wurde er zum Vorsitzenden der SPD-Stadtverordnetenfraktion gewählt. Dass aus diesem ehrenamtlichen kommunalpolitischen Engagement einmal eine rund 24-jährige Amtszeit als hauptamtlicher Stadtrat im Hofheimer Rathaus würde, konnte niemand wissen.

Bereut hat Wolfgang Winckler den Wechsel von der Justiz in die Politik auch nach drei Wiederwahlen in den Jahren 1999, 2005 und 2011 nicht, sondern bezeichnet diesen Wechsel selbst als Schritt, „der sich gelohnt hat“. Als Stadtrat war er bis zur Verwaltungsreform 1998 für das Bau-, Rechts-, Sozial- und das Umweltamt zuständig. Seit der Auflösung der Ämter und der Neubildung der Fachbereiche mit neuer Zuordnung der Produkte und abgeflachter Hierarchie ist er Dezernent für den Fachbereich Bauen und Umwelt sowie den Zentralen Dienst.

Er selbst bezeichnet seine inhaltliche Arbeit als „spannend von Anfang an“.Gleich zu Beginn seiner Amtszeit mussten Lösungen für das marode Hallenbad, das viel zu kleine, alte Feuerwehrhaus am Chinonplatz und für eine Neugestaltung dieses Platzes und seine Anbindung an die Altstadt gefunden werden. Die Diskussionen zogen sich über Jahre hin, Entscheidungen ebenso – galt es doch, einen Großteil der Innenstadt einmal komplett umzugestalten.

Schließlich wurden in der neuen, 2003 eröffneten Feuerwache die Freiwillige Feuerwehr und Einrichtungen des Main-Taunus-Kreises wie die Leitstelle untergebracht. Für die Lösung „neues Hallenbad“ fanden sich die Städte Kelkheim und Hofheim und ein privater Investor zusammen.

Die Neubebauung des Chinonplatzes gestaltete sich schon schwieriger, wurde entworfen und verworfen. Mit der Sanierung des Kellereigebäudes und des Wasserschlosses, der Neugestaltung des Kellereiplatzes und des Chinonplatzes wurde eine Wegeverbindung zwischen Alt und Neu geschaffen, welche die Menschen angenommen haben.

Während all dieser Zeit hat sich Wolfgang Winckler stets den Blick über den lokalen Tellerrand erhalten. Dies zeigt sich in seinen verschiedenen Mitgliedschaften u.a. im Kreistag und in der Regionalversammlung Südhessen bis 2016 sowie in Fachausschüssen des Hessischen Städtetags.

In seiner Freizeit liest er gerne mal ein gutes Buch, am liebsten in englischer Sprache und genießt die Natur bei ausgiebigen Wanderungen.

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