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Stadtältester Willi Grossmann ist tot

HOFHEIM Hofheim trauert um Willi Grossmann. Der Stadtälteste starb am 20. November im Alter von 95 Jahren.
Bürgermeisterin Gisela Stang und Stadtverordnetenvorsteher Wolfgang Vater sprachen den Angehörigen im Namen des Magistrats und der Stadtverordnetenversammlung ihr tief empfundenes Beileid aus. Der Anteilnahme schlossen sich ebenso Josef Mayr und Norman Diehl, Geschäftsführer der Hofheimer Wohnungsbau GmbH, an.

„Willi Grossmann hat sich auf vielfältige Weise um die Stadt Hofheim, um ihre Menschen und insbesondere um diejenigen, die die Schrecken des Zweiten Weltkrieges mit all ihren Folgen erleben mussten, außerordentlich verdient gemacht“, so Stang.
Bürger wie er, denen ihre Stadt und ihre Mitmenschen so sehr am Herzen liegen, seien rar geworden, betonte Vater. „Die Auszeichnungen, die Herr Grossmann erfahren hat, konnten immer nur ein äußeres Zeichen für unsere tiefe Dankbarkeit und unseren Respekt vor seinem Engagement sein.“

Willi Grossmann war Mitglied in folgenden Kommissionen: 1964 bis 1973 in der Baukommission, von 1964 bis 1968 in der Kommission für Straßen- und Wegebau, 1972 bis 1976 in der Kommission für Erschließungsbeiträge, 1972 bis 1989 in der Kommission für öffentliche Einrichtungen und seit 1974 deren Vorsitzender, von 1985 bis 1989 in der Krankenhauskommission sowie von 1989 bis 1993 in der Betriebskommission Stadtwerke.

Er gehörte von 1971 bis Oktober 1973 der Stadtverordnetenversammlung, 1972 bis 1973 dem Forst- und Umweltausschuss, und anschließend von 1973 bis 1993 dem Magistrat der Stadt Hofheim an. Von 1993 bis 1998 war Willi Grossmann Geschäftsführer der Hofheimer Wohnungsbau GmbH sowie von 1982 bis 2001 Geschäftsführer der Hallen und Parkhaus GmbH.

Über viele Jahre hat sich Willi Grossmann weiterhin der sozialen Probleme angenommen, die durch Krieg, Kriegsgefangenschaft und Vertreibung entstanden waren. Dafür engagierte er sich im Verband der Heimkehrer, Kriegsgefangenen und Vermissten-Angehörigen, Ortsverband Hofheim, und im Kreisvorstand: Von 1955 bis 1966 war er Vorsitzender des Ortsverbandes, von 1966 bis 1968 2. Vorsitzender und anschließend über Jahre Beisitzer und Schriftführer. Dem Kreisvorstand gehörte er von 1966 bis 1994 als Beisitzer an und nahm anschließend die Aufgaben als Kreisgeschäftsführer wahr.

Darüber hinaus war Willi Grossmann von 1967 bis 2013 Ortsgerichtsschöffe und stellvertretender Ortsgerichtsvorsteher in Hofheim.

Für sein ehrenamtliches Engagement wurde Willi Grossmann mehrfach ausgezeichnet: am 7. September 1977 mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen, am 5. Februar 1987 mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, am 11. April 1991 mit der Ehrennadel der Stadt Hofheim in Silber, am 13. Februar 1996 mit der Ehrenbezeichnung „Stadtältester“ und am 5. Mai 2009 mit der Ehrennadel der Stadt Hofheim in Gold ausgezeichnet.

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