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Mit Ehrenbriefen und -nadeln für 140 Jahre ehrenamtliches Engagement gedankt

HOFHEIM Sechs Ehrenbriefe des Landes Hessen haben Bürgermeisterin Gisela Stang und Stadtverordnetenvorsteher Wolfgang Vater am Dienstag an Bürgerinnen und Bürger überreicht, die in der Kommunalpolitik engagiert waren oder noch sind. Die Ehrennadel der Stadt Hofheim in Gold wurde an Wilhelm Bingel und an Horst Völker überreicht, für ihre Verdienste als Ortsgerichtsschöffen.
Gruppenbild der Geehrten mit Bürgermeisterin Stang und Stadtverordnetenvorsteher Vater
Bürgermeisterin Stang (links) und Stadtverordnetenvorsteher Vater (zweiter von rechts) mit den ehrenamtlich Engagierten, die mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen oder der Ehrennadel der Stadt Hofheim in Gold ausgezeichnet wurden.© Stadt Hofheim
Ehrenbriefe haben Christine Herweck, Elvira Neupert-Eyrich, Madlen Overdick, Klaus Allmann, Georg Einhaus und Horst Schneider erhalten, für ihr ehrenamtliches Wirken in der Stadtverordnetenversammlung, in Ortsbeiräten, im Kommunalen Beirat für die Belange von Menschen mit Behinderung und in einer Außenstelle der Stadtverwaltung.

Die Auszeichnung des hessischen Ministerpräsidenten wird verliehen - so heißt es in der Erläuterung der Staatskanzlei – „für besonderes ehrenamtliches Engagement im Bereich der demokratischen, sozialen oder kulturellen Gestaltung der Gesellschaft…“. Voraussetzung ist eine mindestens zwölfjährige aktive Tätigkeit.

Der damalige Ministerpräsident Albert Osswald hatte den Ehrenbrief im Jahr 1973 gestiftet. Seitdem werden jährlich zwischen 1.000 und 1.500 Ehrenbriefe vergeben – was zeigt: Die Bürgerinnen und Bürger in Hessen sind sehr aktiv in ihrer und für ihre Gesellschaft.

„Das gilt natürlich auch, wie wir alle wissen, für die Menschen in der Kreisstadt. So wollen Herr Stadtverordnetenvorsteher Vater und ich mit den Ehrenbriefen öffentlich Dank sagen für insgesamt fast 90 Jahre Einsatz für die Stadt Hofheim und ihre Menschen“, erklärte Bürgermeisterin Stang. „Rechnen wir die zwei Ehrennadeln hinzu, so sind es in der Summe stolze 140 Jahre, die diese acht Personen freiwillig und unentgeltlich geleistet haben“, ergänzte Stadtverordnetenvorsteher Vater.

Die Ehrenbriefe wurden überreicht an:

Madlen Overdick war von Mai 2004 bis 31. März 2017 Mitglied der Stadtverordnetenversammlung Hofheim; seit 2011 als stellvertretende Stadtverordnetenvorsteherin. Von 2004 bis 2013 und 2016 gehörte sie dem Haupt- und Finanzausschuss an; von 2011 bis 2013 als stellvertretende Vorsitzende.

Seit 2016 war sie Vorsitzende des Ausschusses für Jugend, Sport, Kultur, Soziales und Integration. Mitglied im Ortsbeirat Lorsbach war Madlen Overdick seit 2006; von 2011 bis 2016 als stellvertretende Ortsvorsteherin.
Zum 31. März 2017 legte sie all die ehrenamtlichen Ämter nieder, weil sie sich beruflich neu orientierte und als hauptamtliche Kreisbeigeordnete ins Landratsamt wechselte.

Horst Schneider war von 1993 bis 2001 Mitglied und Fraktionsvorsitzender im Ortsbeirat Lorsbach. Von 2000 bis Ende 2015 gehörte er der Stadtverordnetenversammlung Hofheim an und war im Haupt- und Finanzausschuss aktiv.

Christine Herweck war von 1997 bis 2006 Mitglied im Ortsbeirat Wildsachsen, von Mai 2008 bis Februar 2010 Leiterin der Außenstelle Wildsachsen. Seit Juli 2013 bis heute ist sie stellvertretende Leiterin der Außenstelle Wildsachsen.

Elvira Neupert-Eyrich war 2001 bis 2006 und ist seit 2016 bis heute Mitglied der Stadtverordnetenversammlung Hofheim. Von 2001 bis 2006 gehörte sie dem Ausschuss für Jugend, Sport, Kultur und Soziales an. Seit 2009 ist sie Mitglied im Kommunalen Beirat für die Belange von Menschen mit Behinderung, seit 2014 ist sie stellvertretende Vorsitzende dieses Beirats.

Klaus Allmann war von Oktober 2003 bis 2016 Mitglied im Ortsbeirat Langenhain; von November 2005 bis 2006 als stellvertretender Ortsvorsteher.

Georg Einhaus war Mitglied im Ortsbeirat Marxheim von 2001 bis Ende 2008 Mitglied im Ortsbeirat Marxheim; von 2001 bis 2006 als Fraktionsvorsitzender. Von Februar 2005 bis 2006 gehörte er der Stadtverordnetenversammlung Hofheim an und war Mitglied im Ausschuss für Planung, Bauen, Umwelt und Verkehr.
Schließlich leitete er von 2011 bis zu ihrer Schließung im April 2016 die Außenstelle Marxheim.

Die Laudatio für Madlen Overdick und Horst Schneider hielt Daniel Philipp, Fraktionsvorsitzender der Grünen. Für Christine Herweck, Elvira Neupert-Eyrich, Klaus Allmann und Georg Einhaus sprach Alexander Tulatz, SPD-Fraktionsvorsitzender in der Hofheimer Stadtverordnetenversammlung.

Gemäß der städtischen Ehrungsordnung wird die Ehrennadel in Bronze verliehen „…an Bürgerinnen und Bürger, die sich mindestens 10 Jahre lang in besonderem Maße ehrenamtlich in sozialen, kulturellen oder ökologischen Bereichen um das Wohl der Kreisstadt Hofheim am Taunus und seiner Bürgerinnen / Bürger verdient gemacht haben“. Liegen besondere Verdienste vor, kann auch die Ehrennadel in Silber oder Gold verliehen werden.

Wilhelm Bingel und Horst Völker erhielten die Ehrennadel in Gold, „denn beide haben sich ohne Zweifel um die Stadt, insbesondere ihren Stadtteil und die Menschen sehr verdient gemacht. Dies möchte der Magistrat würdigen und hat ihnen diese hohe Auszeichnung verliehen“, so Bürgermeisterin Stang.

Wilhelm Bingel hat Vieles in Wildsachsen bewegt, wofür er bereits im Juli 1994 mit der Ehrennadel in Silber ausgezeichnet wurde – insbesondere für seine langjährige Mitgliedschaft und Tätigkeit im Vorstand der Sportgemeinschaft Wildsachsen e.V. sowie als Organisator der Wildsächser Fastnacht.

Am Dienstag wurde ihm die Ehrennadel in Gold für seine ehrenamtliche Tätigkeit als Ortsgerichtsschöffe des Ortsgerichts Wildsachsen überreicht. Dieses Ehrenamt übte er mehr als 20 Jahre, von November 1995 bis Februar 2016 aus. Schwerpunkte seiner Arbeit waren Gebäude-Einschätzungen und Nachlass-Sicherungen.

Seine persönliche Laudatio hielt Winfried Mai, ehemaliger Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins Wildsachsen, der selbst im Jahr 2014 mit der Ehrennadel in Gold ausgezeichnet wurde.


Horst Völker war 30 Jahre, von Mai 1985 bis Juli 2015, für das Ortsgericht Langenhain im Einsatz, zunächst als Ortsgerichtsschöffe, dann seit 2005 als stellvertretender Ortsgerichtsvorsteher.
Auch Horst Völker wurde bereits mit der Ehrennadel in Silber ausgezeichnet und zwar im November 1984 für mehr als 20jährige Tätigkeit als Vorsitzender des Gesangvereins 1844 e.V. Langenhain, als Vorstandsmitglied und Vorsitzender (zeitweise) des Vereinsrings Langenhain sowie als Mitglied des Ortsbeirates und Ortsvorsteher.

Im Anschluss an die Ehrung hielt Armin Jakob, Ortsvorsteher Langenhain, eine persönliche Laudatio.

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