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Kinderstadt: Geschäftiges Treiben in 17 verschiedenen Betrieben

Die Hofheimer Kinderstadt läuft seit dieser Woche auf Hochtouren. Geschäftiges Treiben hat auf dem Gelände der Pestalozzischule in Hofheim Einzug gehalten. Jedes Kind hat seinen Traumberuf gefunden und so stellt die Stadtgesellschaft mittlerweile Schmuck, Brot, Bauchläden und einiges mehr selbst her. Dienstleister wie eine Bank, ein Wellness-Salon und eine Milchshake-Bar sorgen für das Wohlbefinden der Bürger. Am Dienstag mischte sich Bürgermeisterin Gisela Stang mit Susanne Ebert von der Taunus Sparkasse und Francisco Rodriguez von der Mainova AG in den Trubel des Stadtlebens. Der pädagogische Leiter der Kinderstadt, Bernd Schick, führte die Gruppe durch die verschiedenen Betriebe. Am Ende des Besuchs stand dann ein Interview in der TV-Station der kleinen Stadt, unterstützt von der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese ermöglicht die medienpädagogische Begleitung des Projekts durch den Offenen Kanal Frankfurt-Offenbach.
Besuch bei der Kinderstadt
Bürgermeisterin Gisela Stang, Francisco Rodriguez von der Mainova AG und Susanne Ebert von der Taunus Sparkasse (von links) geben dem TV-Sender der Kinderstadt ein Interview.© Stadt Hofheim
„Die Kinderstadt ist ein wichtiges Angebot, das den Kindern auf spielerische Weise den Alltag nahe bringt“, sagte Gisela Stang über die Kinderstadt, die vom 3. bis zum 14. Juli 300 Kinder beherbergt. „An erster Stelle steht natürlich der Spaß, aber das Projekt fördert auch soziale Kompetenz und Gemeinschaftsgefühl der Kinder.“ Ein sichtbares Zeichen dafür ist der Ausweis, den jedes Kind um den Hals trägt. „Darauf sind eine Reihe von Punkten, die sich die Kinder verdienen müssen. Dazu gehören auch die Punkte Soziales und Gemeinschaft, für die man sich selbstständig in die Gruppe einbringen muss.“ Es geht also nicht nur um die begehrten Kinderstadt-Taler, mit denen man sich als Bürger Leckereien, Grundstücke oder nützliche Dinge kaufen kann.

„Auch Energie und Nachhaltigkeit sind hier von Bedeutung“, sagte Francisco Rodriguez von der Mainova AG. „Deshalb unterstützen wir dieses Projekt. Es ist wunderbar zu sehen, wie Kinder aus ganz Hofheim hier zusammen kommen und gemeinsam etwas auf die Beine stellen, obwohl sie sich teilweise gerade erst kennengerlernt haben.“ Durch die Unterstützung der Sponsoren können den Kindern 17 verschiedene Betriebe und ein großes Versammlungszelt geboten werden.

„Wir von der Taunus Sparkasse helfen natürlich besonders bei dem Betrieb der Bank. Dort lernen die Kinder spielerisch den Umgang mit Geld, wie man ein Konto eröffnet und einiges mehr“, berichtet Susanne Ebert von der Taunus Sparkasse. „Man spürt hier, mit wie viel Freude und Interesse die Kinder bei Sache sind und sich in der Kinderstadt einbringen wollen.“ Für die kleinen Bürger steht außerdem auch ein Besuch bei der Taunussparkasse auf dem Programm. „Wir wollen den Kindern auch Ausflüge bieten und gleichzeitig bei unseren Unterstützern Danke sagen“, erklärt Bernd Schick. Deshalb geht es unter anderem auch mit selbst gemalten Tierbildern in der kommenden Woche zu einem Besuch bei der Tierklinik Hofheim.

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