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Haus der Jugend – neues Domizil im Wasserschloss ist eröffnet

Die Hofheimer Jugendarbeit hat ein neues Zuhause.
Nach dem Umzug vom Hof Ehry in der Burgstraße in das neue Domizil im Wasserschloss Hofheim fand am Donnerstag die Eröffnungsfeier statt. Bürgermeisterin Gisela Stang begrüßte Vertreter der städtischen Gremien, der Kooperationspartner und Jugendliche, die die Gelegenheit nutzten, sich die neuen Räume anzuschauen sowie das Team Jugendarbeit und die Angebote kennenzulernen.

Die beiden Gebäude im Wasserschloss mit rund 180 Quadratmetern nutzbarer Fläche wurden seit Mitte Februar 2017, in enger Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde, für die Nutzung „Jugendarbeit“ umgebaut.

Im nördlichen Gebäude entstand der Sanitär- und Bürobereich, im südlichen Gebäude fanden die Küche, das Tonstudio und ein großer Raum für verschiedene Nutzungen wie den offenen Treff, Veranstaltungen und Besprechungen ihren Platz.

Die Wand zwischen den Gebäuden wurde durchbrochen. Da das nördliche Gebäude einen Meter höher liegt, wurden im Bereich des Mauerdurchbruchs eine Treppe und ein Lifter für den barrierefreien Zugang eingebaut.

In beiden Gebäuden wird, zum Beispiel durch Trennwände, eine flexible Nutzung ermöglicht, Räume können je nach Bedarf vergrößert oder verkleinert werden.

Im südlichen Gebäude führt eine Treppe ins Dachgeschoss, wo die neue Gasheizung und die Elektrounterverteilung mit Serverraum untergebracht sind.

Ein wichtiges Thema war die Sicherung der historischen Bausubstanz. Insbesondere befanden sich das Dach und das Dachgeschoss im prekären Zustand, da mehrere Stellen undicht waren. Das Dachgebälk musste saniert, verstärkt, begradigt und das Dach neu eingedeckt werden. Sehr kooperativ zeigte sich die Denkmalschutzbehörde beim Thema Dämmung. So konnten die Außenwände mit denkmalschutzgerechtem Dämmputz beschichtet und auch die Böden gedämmt werden.

Im Außenbereich wurde eine baufällige Hauszugangstreppe ersetzt und eine Rampe für den barrierefreien Zugang geschaffen. Das nördliche Gebäude erhielt ein weiteres Fenster und ein bestehendes wurde mit Sandstein-Einfassungen ergänzt.

Weiterhin standen Zimmerarbeiten, Heizung-, Sanitär-, Elektro- und Verputzarbeiten, Trockenbau und Malerarbeiten an sowie die Schaffung von PC-Arbeitsplätzen für die Jugendlichen und der Einbau der Küche und des Tonstudios.

Zusätzlich fielen Erschließungskosten für den Kanalisationsanschluss und die Telefon- sowie die Wiederanbindung an das schnelle Internet durch Tiefbauarbeiten an.

Die Kosten für den gesamten Umbau liegen bei rund 835.000 Euro.

Carolin Tonk, Yasin Deniz, Simon Schmidt, Susanne Bleistein, Carmen Weber, Erkan Satir und Theresa Hochstädter bilden das Team Jugendarbeit – mit vier vollen Stellen, einer Verwaltungskraft, einer Stelle für Duales Studium und einer Vier-Stunden-Stelle zur Unterstützung der Projektarbeit.

Mit diesem Personal wird das Konzept mit einem Mix aus Angeboten im Haus der Jugend und projektorientierter Arbeit in den Stadtteilen auch nach dem Umzug fortgesetzt. Zentrale Bausteine sind dabei Mitbestimmung und Mitgestaltung der Angebote durch die Jugendlichen sowie Inklusion als Querschnittsthema aller Bereiche.

Fairness, Respekt und Nachhaltigkeit - schon immer wichtige Inhalte der Hofheimer Jugendarbeit – sollen mit dem Umzug ins Wasserschloss auch sichtbar gemacht werden. Das Team will gemeinsam mit den Jugendlichen erarbeiten, was ein faires Haus ausmacht und das Thema auch in Veranstaltungen und Projekten aufgreifen. Das Haus der Jugend wird ein faires Haus der Jugend werden!

Für das laufende Jahr ist bereits eine Reihe von Veranstaltungen geplant.

Am Samstag, 9 Juni, ist eine Soccer-Arena zu Gast im Wasserschloss. Von 25. Juni bis 20. Juli läuft das Ferienprogramm des Hauses der Jugend, unter anderem mit Ausflügen an einen Badesee, Besuch des Frankfurter Dialogmuseums und einem Videoworkshop. Auf dem Eröffnungsfest des KreisStadtSommers am 29. und 30. Juni wird es wieder den Alkoholpräventionsstand „Wasser gegen den Durst“ geben, genauso wie auf dem Gallusmarkt am 19. und 20. Oktober. Das Interkulturelle Café zur Interkulturellen Woche am 26. September rundet das Veranstaltungsprogramm ab.

Kontinuierliche Angebote umfassen den Offenen Treff dienstags und mittwochs von 15 bis 19 Uhr, das Jugendradio und Musikaufnahmen mittwochs um 17 Uhr und die Beratung für Auslandsaufenthalte mit Terminen nach Vereinbarung.

In den Stadtteilen gibt es den Offenen Treff in Langenhain montags von 15 bis 18 Uhr, Fußball donnerstags um 15 Uhr wechselnd in den Stadtteilen und Zumba beim TV Diedenbergen donnerstags von 17 bis 18 Uhr.

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