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Radikalisierung von Jugendlichen - Wege der Prävention

Radikales religiöses und politisches Gedankengut macht vor keinem gesellschaftlichen Bereich, vor keiner gesellschaftlichen Schicht halt. Fundamentalistische Glaubensbewegungen, nicht nur innerhalb des Islams, haben Zulauf. Auch im Vereinsleben kann man sich plötzlich mit radikalisierten Personen konfrontiert sehen. Gerade die Radikalisierung junger Musliminnen und Muslime hat oft dramatische Auswirkungen bis hin zur Ausreise in Kriegsgebiete bzw. der anschließenden Rückkehr nach Deutschland. Deswegen hatte der Präventionsrat im März 2016 Vereine zu einer Informationsveranstaltung eingeladen.

Jugendliche sind entwicklungsbedingt besonders anfällig für Radikalisierung. Unvermittelt sehen Sie sich als Trainer, Vorstand oder Vereinsmitglied religiös begründeten radikalen Einstellungen und demokratiegefährdenden Positionen gegenüber, ohne adäquat darauf vorbereitet zu sein. Gerade die Radikalisierung junger Musliminnen und Muslime hat oft dramatische Auswirkungen bis hin zur Ausreise in Kriegsgebiete bzw. der anschließenden Rückkehr nach Deutschland.

Die Informationsveranstaltung gab einen Überblick über die radikal religiösen Strömungen und widmete sich der Frage, wie radikale Gruppen von anderen abgegrenzt werden können, welche Interventionsmöglichkeiten im Umgang mit radikalisierten oder von Radikalisierung betroffenen Personen Sie haben, wie Stigmatisierungen vermieden und Ängste abgebaut werden können.

Dazu waren zwei Fach-Referenten – ausgewiesene Experten auf ihrem jeweiligen Gebiet – eingeladen. Den eher kriminal-präventiven Blickwinkel stellte Kriminalhauptkommissar Ekkehard Stawitz vom Polizeipräsidium Westhessen vor. Deborah Krieg, stellvertretende Direktorin der "Bildungsstätte Anne Frank" in Frankfurt und Bildungsreferentin mit den Schwerpunkten Historisches Lernen und Migrationsgesellschaft, beleuchtete das Thema aus der sozial-präventiven Perspektive.

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