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Hölle & Paradies

Hölle & Paradies

Der deutsche Expressionismus um 1918
27. September 2020 bis 14. Februar 2021

Eine Ausstellung des Städtischen Museums Engen + Galerie
Curt Lahs. Heiliger Sebastian. Aquarell, 1918. Privatbesitz
Curt Lahs. Heiliger Sebastian. Aquarell, 1918. Privatbesitz. Foto: Bernhard Strauss

Die Vorstellung des Krieges und seine grausame Realität bilden den Kristallisationspunkt für eine neue expressionistische Künstlergeneration, die sich mit dem Ende des Ersten Weltkriegs formiert. Das Jahrzehnt von 1915–1925 wird auch als die Zeit der „Zweiten Generation“ des deutschen Expressionismus bezeichnet. Es ist die Zeit der gesellschaftlichen Extreme: zwischen Hunger und Verheißung, Revolution und Reaktion,

Die Kunst soll universal sein: der große Aufbruch der Gegenwart, Erlebnis und Zukunftsvision - von der „Hölle“ des Krieges ins „Paradies“ einer friedlichen, vergeistigten Menschheit.
Doch lassen sich diese hochfliegenden geistigen Spannungszustände auf Dauer nicht aufrechterhalten. Das leidenschaftliche Gefühl weicht dem nüchternen Blick, dem Expressionismus folgen Abstraktion und Neue Sachlichkeit. Gezeigt werden mehr als 100 Kunstwerke von 30 Künstlern.
Neben dem berühmten Dreigestirn „Meidner – Felixmüller – Dix“ sind auch Maler wie Curt Lahs, Hans Orlowski oder Curt Ehrhardt neu zu entdecken.

Die Möglichkeit einer Sonderausstellung über die zweite Generation des Expressionismus verdankt sich der großzügigen Unterstützung bedeutender Sammlungen. Hauptleihgeber der Ausstellung ist die Sammlung Frank Brabant, Wiesbaden. (Rahmenprogramm in Vorbereitung)

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