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Marta Hoepffner (1912 - 2000)

Marta Hoepffner - Poesie aus rationalem Bewußtsein

Marta Hoepffner (1912-2000) schuf mit ihren experimentell ausgerichteten Werk einen bedeutenden Beitrag zur Entwicklung der künstlerischen Fotografie des 20. Jahrhunderts. Bekannt wurde sie durch kameralose Fotografien und abstrakt-symbolische Arbeiten sowie durch ihre, die Grenzen der Fotografie überschreitenden, variochromatischen Lichtobjekte.

Lichtbilder - Bilder des Lichts

„Optische Werte spielen in der Fotografie ein Eigenleben. Lichtformen, Schattenformen und Zwischenformen können zum Inhalt eines Bildes werden und zur selbständigen, oft abstrakten Form.“ (Marta Hoepffner, 1957)

 

Ihrem Lehrer Willi Baumeister und dem „technisch vermittelten Sehen“ Laszlo Moholy-Nagys folgend, knüpft Marta Hoepffner an konstruktivistische Entwürfe an und schafft eigene Konzeptionen distanzierter fotografischer Imagination, mit einer starken Orientierung an malerischen Vorbildern.

Nicht nur mit ihren eigenem Werk hat Marta Hoepffner die Entwicklung der Fotografie maßgeblich beeinflusst. Ausbildung und Vermittlung ihres Wissens waren für Marta Hoepffner kein Neuland, als sie 1949 in der Kapellenstraße 4 in Hofheim am Taunus die „Fotoprivatschule Marta Hoepffner“ eröffnete. Gemeinsam mit ihrer Schwester Madeleine widmete sich die Künstlerin der Ausbildung junger Berufsfotografinnen und -fotografen, die im Sinne des Bauhauses durch fundierte Material- und Funktionskenntnis zu einem erweiterten kreativen Verständnis von Fotografie als künstlerischem Medium geführt werden sollten.

"Ich glaube das es mir gelungen ist, das Medium Licht als Quelle aller Farben ins Bewußtsein zu rufen. Es geht mir um die visuelle Konkretisierung einer Wirklichkeit, die sich mit malerischen Mitteln nicht veranschaulichen läßt: Licht, Raum, Bewegung." (Marta Hoepffner, 1982) 

Die Künstlerin ist auch Namenspatronin des seit 2002 verliehenen „Marta Hoepffner Preis für Fotografie“.

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