Gefahr durch Eichenprozessionsspinner
Der Eichenprozessionsspinner ist eine kleine Nachtschmetterlingsart, deren Larven sich in Kolonnenformation prozessionsartig zu den Fressplätzen bewegen – daher auch sein Name.
Die Brennhaare der Raupen des Eichenprozessionsspinners können leicht abbrechen und werden dann durch den Wind verbreitet. Sie können beim Menschen unterschiedliche allergische Reaktionen auslösen: Äußerlich treten Hautauschläge mit Rötungen, Schwellungen und starkem Juckreiz auf, durch das Einatmen der dünnen Haare kann es zu Reizungen an Mund- und Nasenschleimhäuten bis hin zu Husten und Asthma kommen.
Auf städtischen Grundstücken wie z.B. auf Spielplätzen, veranlasst die Stadt die Bekämpfung der Tiere. Wer Beratung und Hilfe bei eventuell befallenen Bäumen auf Privatgrundstücken sucht, kann sich an örtliche Schädlingsbekämpfungsfirmen oder auch an die Geschäftsstelle des Fachverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau, wenden. Nähere Informationen gibt es unter www.galabau-ht.de. Verschiedene Firmen aus diesen Branchen bieten inzwischen auch die Bekämpfung der Raupen des Eichenprozessionsspinners an. Auf keinen Fall sollte der Eichenprozessionsspinner in Eigenregie bekämpft werden. Bei grundsätzlichen Fragen zum Thema kann man sich im Rathaus unter der Telefonnummer (06192) 202-439 bzw. -445 melden.