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Zweite Hofheimer Händler Tour: Ein Abenteuer in der Altstadt

Eine Modenschau, ein Rundgang durch Lederwaren-Katakomben, eine Rast am Schokobrunnen und zum Schluss noch Bethmännchen kneten – die zweite Hofheimer Händler Tour war für die 56 Teilnehmer ein Abenteuer. Am Dienstagabend versammelten sich vor dem Alten Rathaus an der Hauptstraße mehr als doppelt so viele Tourer als noch bei der ersten Ausgabe. Deshalb ging es dieses Mal in vier Gruppen auf die Runde, welche die vier Stationen in unterschiedlicher Reihenfolge abliefen.

Im Schokoladen Edel und Süß wartete Heidi Nies mit ihrer Familie auf die Gäste. Sie hatte nicht nur viel zu Ihrem Laden zu berichten, sondern erzählte kurz und knapp die Geschichte der Schokolade von den Azteken bis zur heutigen Verarbeitung der Kakaobohnen. Natürlich gab es jede Menge von der braunen Süßigkeit zu probieren. Ob am Schokobrunnen, an den Pralinentabletts oder in Form eines Präsents kam jeder Schokoladenfan voll auf seine Kosten.

Mit Hugo und Popmusik startete die Show im Haaratelier Katrin Henke. In dem Friseursalon waren die Spiegel, Tische und Stühle einem Laufsteg gewichen. Models führten darauf die Haarmoden vor, die im Haaratelier zu haben sind. Danach ging es um braune Haut. Aber nicht aus dem Solarium, sondern als Spray. Nach dem sogenannten Spray-Tanning sahen die Models aus, als wären sie gerade aus dem Strandurlaub gekommen. Flecht- und Hochsteckfrisuren entstanden dann live vor den Augen der Tourer während sie Kurzvorträge zu Fußpflege und Ausdauersport hörten, welche auch zum Angebot der Haarateliers gehören.

In verwinkelte Treppenhäuser, Dachböden und Kellerräume führte Bernd Wischert die Gruppen in seinem Lederwarenladen. „Am Interessantesten ist es ja, mal hinter die Kulissen zu schauen“, sagte er. Tatsächlich ist sein kleines Fachwerkhaus bis unter das Dach voll mit Taschen, Rucksäcken, Geldbörsen, Gürteln und allem anderen, was man aus Leder machen kann. Kaum verwunderlich, dass der permanente Geruch von neuem Leder diesem Stopp der Händlertour einen besonderen Flair verlieh.

Das große Finale hatte dann Familie Anderlohr in ihrem Alten Rathaus Café vorbereitet. Während der Tour hatten alle Teilnehmer im ersten Stock echte Frankfurter Bethmännchen selbst herstellen dürfen. Dabei erzählte Daniel Anderlohr der Geschichte der Traditionssüßigkeit und verriet, dass Goethe kein Fan der Bethmännchen war, wie viele glauben. Die waren nämlich zu seinen Lebzeiten noch nicht erfunden. Bei Zwiebelkuchen, Apfelmost und Federweißem klang die zweite Händler Tour dann gemütlich aus. Die nächste Ausgabe ist für das Frühjahr 2017 geplant und viele Teilnehmer hätten sich am liebsten direkt angemeldet. „Nach diesem großartigen Erfolg hoffen wir, weitere Händler zum Mitmachen begeistern zu können“, sagte Jonathan Vorrath vom Hofheimer Citymarketing.

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