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Vierte Händler Tour: Lampe, Teppich, Fahrrad und ein Baumarkt

Ein Nomade knüpft immer die Motive, die er um sich herum sieht. Diese und andere spannende Details zu orientalischen Teppichen erfuhren die Teilnehmer der vierten Hofheimer Händler Tour am Donnerstagabend bei Ender Bekdemir in dessen Teppichladen an der Niederhofheimer Straße. „Die ersten Teppichknüpfer waren Nomaden und verwendeten die Materialien ihrer Umgebung“, erklärte er den Teilnehmern bei einem Glas Tee. Das konnte auch mal Tabak sein. „Die Motive waren dann auch oft Tabakpflanzen, wenn diese zum Lebensraum des Nomaden gehörten.“

Erstmals führte die Händler Tour nicht durch die Hofheimer Altstadt. Eine weitere Premiere: Die Einnahmen der Tour kamen der Hofheimer Bürgerstiftung zu Gute. 40 Tourer machten sich auf den Weg, um den Hofheimer Norden zu erkunden. Vom Globus Baumarkt aus ging es auf die Runde. Alexandra Köhler zeigte in ihrem Laden Lampe & Schirm wie eine handgefertigte Lampe entsteht. „Es beginnt mit der Wahl des Schirms und des Fußes“, führte sie aus. Anhand von Schnittmustern stellt sie für ihre Kunden individuelle Lichtspender zusammen. „Natürlich repariere ich auch Lampen. Das ist vor allem bei Sammlerstücken und Lampen mit hohem ideellen Wert interessant.“

Repariert wird auch bei Fahrrad Freund. In der professionellen Werkstatt macht das Team vom E-Bike bis zum Mountainbike jeden Drahtesel wieder fit. „Im Frühjahr kommen wir der Nachfrage kaum hinterher“, erklärte Wolfgang Freund. Wer selbst gerne Fahrrad fährt, sollte eigentlich lieber nicht in einem Fahrradladen arbeiten, fügte er scherzhaft an. „Man kommt selbst sehr wenig zum Fahren, wenn das Wetter schön ist.“ Clever sei es, mit Reparaturen in der Winterzeit zur Werkstatt zu kommen. „Dann haben wir mehr Zeit.“

Das Finale der Tour gestaltete Christoph Warnick. Der Markleiter von Globus Baumarkt Hofheim hatte sich eine Tour durch seinen weitläufigen Markt ausgedacht. Er forderte augenzwinkernd zu einer Mutprobe auf: „An einem Samstag gebe ich gerne mal an einen von Ihnen ein Globus-Shirt und schicke Sie in den Eisenwarengang. Ich wette, dort halten Sie es nicht sehr lange aus. Dort ist die Hölle los, das kann ich Ihnen sagen.“

Nach dem Rundgang durch den Markt gab es im Globus-Restaurant noch ein leckeres Buffet zum Abschluss. Die Besonderheit: Die Bewirtung war ein Projekt der Auszubildenden des Marktes. „Ich habe das ganz ihnen überlassen und sie haben einen tollen Job gemacht, denke ich“, befand Warnick. Die Händler Tourer konnten da nur beipflichten und spendeten am Ende reichlich Applaus. Viele sind im Frühjahr sicher wieder mit von der Partie, wenn vier neue Händler ihre spannenden Läden präsentieren.

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