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Online Auktion: Stadt Hofheim versteigerte alle Fundsachen

Die Stadt Hofheim hat alle ihre Fundsachen versteigert. Bei der Fundsachen-Online-Auktion hatten Interessierte vom 12. April an zehn Tage Zeit, bei 47 Einzelauktionen zu bieten. Bei diesen kam nun ein Erlös von 1844,79 Euro zusammen. 40 Prozent davon gehen an die Auktionsfirma GMS, den Rest bekommt die Stadt Hofheim.

Zum Vergleich: Bei der ersten Fundsachen-Online-Auktion im Jahr 2016 erbrachten 56 Einzelauktionen einen Erlös von 2462,18 Euro. Davor waren es bei klassischen Auktionen 1604 Euro (2012), 738 Euro (2010) und 1292,10 Euro (2009). Im Jahr 2012 verzerrte eine Goldkette im Wert von 400 Euro das Ergebnis. Ein Vorteil bei der Online-Auktion ist, dass Handys angeboten werden konnten, da die Firma GMS diese zuvor fachmännisch auf Werkseinstellungen zurücksetzt. Bei der Auktion wurden Anfangspreise festgesetzt, die sich dann im Verlauf der Versteigerung verringerten.

Das Fundbüro ist laut Gesetz verpflichtet, Fundsachen mindestens sechs Monate lang aufzubewahren (Ausnahme: verderbliche Güter oder solche, deren Aufbewahrung mit erheblichen Kosten verbunden ist). Meldet sich der Verlierer innerhalb dieser Frist nicht, so hat der Finder Anspruch auf den gefundenen Gegenstand. Wird dieses Recht durch den Finder nicht wahrgenommen oder handelt es sich bei den Fundsachen um in öffentlichen Gebäuden oder Verkehrsmitteln gefundene Gegenstände, wird die Stadt oder die Gemeinde selbst Eigentümerin der Sachen.

Diese Fundsachen werden dann in größeren Abständen nach vorheriger Ankündigung durch das Fundbüro öffentlich versteigert. Die Einnahmen der Versteigerung fließen in den Haushalt der Gemeinde zur freien Verfügung.

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