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Flüchtlinge als Chance begreifen

"Flüchtlinge sind eine Chance für die deutsche Wirtschaft" betonte Prof. Dr. Mathias Müller. Der Präsident der Industrie- und Handelskammer Frankfurt war Gastredner beim 10. Hofheimer Unternehmerabend im Porsche Zentrum Hofheim.

"Unter den Flüchtlingen sind viele junge Leute, die eine Ausbildung machen können. Wir brauchen diese Leute, um dem Fachkräftemangel von morgen vorzubeugen", ergänzte Müller. Er erinnerte daran, dass das deutsche Wirtschaftswunder nach dem zweiten Weltkrieg auch nur mit Hilfe von Flüchtlingen möglich war, die hoch motiviert an die Arbeit gingen, nachdem sie alles verloren hatten.

Mehr als 200 Gäste folgten der Einladung der Wirtschaftsförderung und nahmen am zehnten Hofheimer Unternehmerabend teil. Anhand der aktuellen Strukturzahlen belegte Bürgermeisterin Gisela Stang, dass Hofheim als Wirtschaftsstandort in der Rhein-Main-Region bestens positioniert ist. Die Zahl der Arbeitnehmer wuchs beispielsweise von 2005 bis 2014 um 7,5 Prozent auf heute 12.537 Beschäftigte. Auch die Kaufkraft ist mit 139,2 Punkten im obersten Bereich.

Eindrucksvoll unterstrich Kathrin Booch-Arkossy, Geschäftsführerin im Porsche Zentrum Hofheim, wie das Hofheimer Familienunternehmen in den letzten Jahren von 13 auf aktuell 60 Beschäftigte gewachsen ist.

Wirtschaftsförderer Thorsten Kolar forderte die Teilnehmer zur aktiven Beteiligung auf. Auf fünf Pinnwänden waren Thesen zu den aktuellen Megathemen der Region ausgestellt. Die Gäste konnten die Bedeutung der Themen beurteilen und nutzten die Gelegenheit zum aktiven Austausch, für gute Gespräche und zur Anbahnung neuer Geschäfte.

Thorsten Kolar, Magistrat der Kreisstadt Hofheim am Taunus, Chinonplatz 2, 65719 Hofheim am Taunus, 06192 202 301, TKolarHofheimde, www.Hofheim.de

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