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Stadtteil Wallau
Wandersmann Obelisk

Wandersmann Obelisk

Auf einer Anhöhe am Wiesbadener Kreuz, zwischen A 66 und A 3, Blick Richtung Wallau und Ikea befindet sich der Obelisk. Eigentümer ist die Stadt Hofheim am Taunus...
Hofheim - Wallau Main-Taunus-Kreis Wandersmann-Obelisk Von 1810 bis 1813 wurde die Straße von Wiesbaden nach Frankfurt auf Befehl von Friedrich August Herzog von Nassau gebaut. Die zukünftig anliegenden Ortschaften verpflichtete man dazu Frondienste zu leisten und Baumaterial zu liefern. Der Wandersmann-Obelisk wurde erst 1818 durch Wilhelm I. von Nassau zur Erinnerung an seinen Vorgänger und Onkel Friedrich August eingeweiht. Der ca. 20 Tonnen schwere und 7 Meter hohe Sandstein mit dreifach gestuftem Sockel und ovaler muschelförmiger Pferdetränke wurde erstmals 1938 beim Ausbau der Autobahn (A3) und 1982 vor der Verbreiterung der A66 ein zweites Mal versetzt. Sein Standort ist bis heute eine Anhöhe am Schnittpunkt der Autobahnen A3 und A66, ca. 200 Meter vom alten Standort entfernt. Bereits 1818 hatte man auf der anderen Straßenseite der Chaussee Wiesbaden-Frankfurt östlich der Wickerbach-Brücke eine Bauhütte errichtet, die später zur Gasstätte umgewandelt wurde. Seit 1950 als Gasthaus „Zum Wandersmann“ bekannt, war sie der Treffpunkt der Wallauer Jugend. 1958 erfolgte der Abriss. Das Wandersmann-Denkmal ist eines der wenigen erhaltenen Straßendenkmale in Hessen. Nach ihm erhielt der „Wandersmanntunnel“ der neuen ICE-Strecke Frankfurt - Köln seinen Namen (Bauzeit 1998-2001, Länge 1,150m und 1.090m). Der unter Denkmalschutz stehende Wandersmann-Obelisk gehört zu den wenigen Zeugnissen der Geschichte des Straßenbaus und ist das einzig erhaltene Monument dieser Art in Hessen.
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