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Sehenswertes in Hofheim
Cohausentempel

Cohausentempel

Im Jahre 1910 wurde nach einem Plan des Frankfurter Architekten Karl Kolb von Baumeister Georg Betzel aus Hofheim im Auftrag des Taunusklub – Verschönerungsvereins ein Aussichtstempel in der Formensprache des späten Darmstädter Jugendstils errichtet. Mit diesem Projekt und anderen Maßnahmen, wie z.B. dem Bau und der Ausschilderung von Wanderwegen, versuchte der Verein in Zusammenarbeit mit der Stadt in dieser Phase den Fremdenverkehr zu beleben.

Zu Ehren des Konservators am Landesmuseum zu Wiesbaden und Oberst z.D.* Carl August von Cohausen 1812 - 1894 erhielt dieser Aussichtstempel den Namen Cohausentempel.

C.A. von Cohausen hatte selbst die Ringwälle auf dem Kapellenberg erforscht und maßgebliche Anregungen zu systematischen Untersuchungen der Reste der römischen Militärlager auf dem Hochfeld gegeben.

*z.D. Abk. für „zur Disposition“

In den 1950er Jahren ging der Cohausentempel – zuletzt im Besitz des Verschönerungs- und Verkehrsvereins – in die Obhut der Stadt Hofheim am Taunus über.

Das ursprüngliche Kupferdach, später durch eine rote Bitumenbedeckung ersetzt, wurde im Jahre 2003 auf Drängen des Denkmalschutzes von der Stadt Hofheim am Taunus wieder hergestellt. Der Cohausentempel befindet sich am Kapellenberg im Wald und ist über Wanderwege zu erreichen.

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