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Stadtwerke Hofheim am Taunus
Wasserversorgung
Allgemeine Informationen

Allgemeine Informationen

Datenschutzhinweise der Stadtwerke Hofheim am Taunus

Die Hinweise des angefügten Informationsblattes geben einen Überblick über die Erhebung und Verarbeitung Ihrer Daten.

Wir von den Stadtwerken Hofheim nehmen den Schutz Ihrer personenbezogenen Daten sehr ernst und verarbeiten diese im Einklang mit den jeweils anwendbaren gesetzlichen Datenschutzanforderungen. Personenbezogene Daten im Sinne dieser Information sind sämtliche Informationen, die einen Bezug zu Ihrer Person aufweisen können. Anhand des Informationsblattes möchten wir bezüglich der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten durch uns aufklären. Weiterführend möchten wir Ihnen einen Überblick über Ihre Rechte aus dem Datenschutzrecht geben. Welche Daten im Einzelnen verarbeitet und auf welche Weise genutzt werden, richtet sich maßgeblich nach den vorgeschriebenen Leistungen.

Informationen zum Wasserzählerwechsel

Gemäß des deutschen Eichgesetztes wird Ihr Wasserzähler routinemäßig alle 6 Jahre gewechselt. Aus diesem Anlass möchten wir Sie um Folgendes bitten:

  • Veranlassen Sie, dass eine von Ihnen berechtigte Person bei dem Zählerwechsel anwesend ist, sofern Sie persönlich verhindert sein sollten.
  • Vergewissern Sie (die berechtigte Person) sich, das der abgelesene Zählerstand richtig ist und bestätigen Sie dies durch eine Unterschrift auf dem Wasserzählerwechselbeleg.
  • Kontrollieren Sie nach Einbau des Wasserzählers mehrfach (im Abstand von einigen Tagen) die Dichtheit der Verschraubungen und der Ventile (Sichtkontrolle).
  • Unsere Monteure sind gehalten, nicht funktionierende Ventile und/oder Verschraubungen bei dem Zählerwechsel mit zu erneuern.

Die oben genannten Punkte dienen Ihrer und unserer Sicherheit, da es bei Schäden an Ihrer Wasserverbrauchsanlage wichtig ist, schnell die Wasserversorgung an dem Wasserzähler ohne Schwierigkeiten abstellen zu können.

Grundsätzlich entspricht das von den öffentlichen Wasserversorgern gelieferte Wasser den gesetzlichen Bestimmungen der Trinkwasserverordnung und bedarf in seiner Eigenschaft als Lebensmittel keiner Enthärtung.

Wasserenthärtungsanlagen sind nicht grundsätzlich zu empfehlen. Im Regelfall wird eine Zweckmäßigkeit erst ab dem „Härtebereich 4“ geprüft. Aus diesem Grund sollten Sie sich vorab informieren in welchem Härtebereich Ihr Wasser liegt.
Ziel dieser Anlagen ist, die Bildung von Kesselstein zu verhindern. Das Problem kann trotz Enthärtung aber nur bis zu einer Wassertemperatur von ca. 60°C minimiert werden. Während des Enthärtungsvorganges wird der Austausch von Calcium- und Magnesium-Ionen und die Zufuhr von Natriumionen bewirkt. Dabei ist wichtig, dass die Grenzwerte nicht unter- bzw. überschritten werden, da zu stark enthärtetes Wasser als Lebensmittel genutzt, eher gesundheitsschädigend sein kann. Hinsichtlich der Umweltbelastung, halten sich der verringerte Einsatz von Waschmitteln und Seife mit der Zugabe von Phosphat ungefähr die Waage.

Falls eine Enthärtungsanlage trotzdem vorgesehen wird, sollte darauf geachtet werden, daß das enthärtete Wasser im „Härtebereich 2“ (als angenehm empfundene Wasserhärte bei 10-15°dH.) liegt und die Anlage mit dem DVGW-Prüfzeichen versehen ist. Allerdings können wir für das enthärtete Wasser, hinsichtlich der Wasserqualität, keine Garantie übernehmen.

Informationen zum Potentialausgleich

Das vom Wasserwerk benutzte Material für die Hausanschlussleitung besteht im Gegensatz zu früheren Einbauten aus Kunststoff (PE HD 100) und ist daher nicht elektrisch leitend.

In der Vergangenheit wurde die metallische Wasserleitung meist als zusätzlicher Schutzleiter verwendet. Dieses Vorgehen ist seit 1990 für alle bestehenden elektrischen Anlagen unzulässig.

In der Praxis finden wir bei der Erneuerung von Trinkwaserleitungen aber noch immer Anlagen, in denen die Wasserleitung, als Schutzleiter benutzt wird.

Diese Erdung kann bei einer Erneuerung nicht mehr aufrechterhalten werden.

Aus Gründen Ihrer Sicherheit möchten wir Sie als Grundstückseigentümer daher bitten, vor einer Erneuerung der Hausanschlussleitung, eine Kontrolle der Elektroinstallation zu veranlassen.

Ist ein Umbau der Elektroinstallation erforderlich, besteht die Möglichkeit, dies mit den Arbeiten zur Erneuerung der Trinkwasserleitung zu koordinieren.

Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie bei Ihrem Stromversorger (http://www.suewag.de/index.html) oder bei Ihrem Elektroinstallateur.

Informationen zum Gartenwasserzähler

Es besteht die Möglichkeit, bei den Stadtwerken Hofheim, einen Gartenwasserzähler zu beantragen.

Durch diesen kann die Schmutzwassergebühr, für das zu Gießzwecken verwendete Wasser, gespart werden, wenn sichergestellt ist, das kein Wasser in vorhandene Kanäle eingeleitet wird.

Der von den Stadtwerken zur Verfügung gestellte Zähler bzw. ein geeichter privater Zähler, wird durch Ihren Installateur, in Absprache mit den Stadtwerken, eingebaut.

Nach erfolgtem Einbau wird einer unserer Mitarbeiter den Zähler verplomben und in Betrieb nehmen.

Überblick über die derzeitigen Kosten/Einsparungen:

  • Eingesparte Kosten Abwasser: 2,10 €/m³
  • Zählermiete pro Jahr (inkl. 7% MwSt): 64,20 €
    [entfällt bei einem priv. Zähler]
  • Inbetriebnahme priv. Zähler: 28,35 €
    [alle sechs Jahre nach Austausch gem. Eichgesetz]
  • Kosten Trinkwasser (inkl. 7% MwSt): 2,35 €/m³

Bei der Abrechnung werden die Zählerstände vom Trinkwasser und vom Gartenwasserzähler miteinander verrechnet. Daraus resultieren die tatsächlichen Schmutzwassergebühren.

Verbrauch Trinkwasser – Verbrauch Gartenwasser = Kosten Schmutzwasser.

Folglich wird nur die tatsächliche Schmutzwassermenge in Rechnung gestellt.

Hinweis:

Außenzapfstellen und Beregnungsanlagen sind nach DIN EN 1717 herzustellen und abzusichern.

Für weitere Informationen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich an unsere Ansprechpartner:

  • Herr Hundertmark Tel. 06192/ 99 31 – 15 oder
  • Herr Lang Tel. 06192/ 99 31 – 74

Bei Antragstellung bitten wir Sie, das entsprechende Antragsformular zu verwenden.

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