Sprungmarken
Sie befinden sich hier
Flug über Hofheim: Stimmungsfilm zeigt die vielseitige Stadt

Flug über Hofheim: Stimmungsfilm zeigt die vielseitige Stadt

Die Stadt Hofheim hat gemeinsam mit dem Hofheimer Unternehmen Luftaufnahmen Riegler einen eigenen Imagefilm produziert. Dieser zeigt die Kreisstadt mal aus einer ganz anderen Perspektive. Luftaufnahmen Riegler besteht seit 2013 und wurde im Hofheimer Innovationszentrum gegründet. Im vergangenen Jahr beauftragte die Stadt die Firma, ein Jahr lang das Hofheimer Stadtleben mit einer Filmdrohne zu begleiten. Der Film ist auf vimeo unter der Adresse http://bit.ly/hofheimausdervogelperspektive zu sehen. Ebenso ist angedacht, den Film auf Monitoren bei Veranstaltungen sowie im Stadtmuseum zu zeigen. Das Chinon Center unterstützt die Stadt bei diesem Projekt finanziell.

„Der Stimmungsfilm ist eine schöne Werbung für Hofheim und zeigt einige der vielen Highlights, welche die Stadt zu bieten hat“, sagt Bürgermeisterin Gisela Stang. Sowohl Sehenswürdigkeiten als auch Höhepunkte des Stadtlebens, wie Feste und Veranstaltungen zeige der Film in einer einzigartigen Art und Weise. Hofheims Wirtschaftsförderer Thorsten Kolar fügt hinzu: „Natürlich freut es uns sehr, dass wir dieses Projekt mit einer jungen Hofheimer Firma umsetzen konnten. Das zeigt, wie vielseitig die Hofheimer Unternehmenslandschaft ist.“

„Eines der Highlights im Film ist sicherlich der Überflug des Bahai-Tempels in Langenhain“, findet Riegler. Aus Sicherheitsgründen fand dieser nicht am Tag des Sommerfestes statt, wie die andere gezeigte Szene, sondern zu einem späteren Zeitpunkt und ohne Publikumsverkehr. Auch der spätere Schwenk im Film von der Skyline Frankfurts zum Kapellenberg sei ein Hingucker und verdeutliche die günstige Lage Hofheims im Rhein-Main-Gebiet. Der Film bietet viele neue Blickwinkel: „Sehenswert ist auch die Perspektive von der Rückseite der Bergkapelle über Hofheim und die Main-Niederungen.“

Spannend waren die Dreharbeiten während des Marktgeschehens. „Mit mehreren Helfern der Stadt haben wie den Aufstiegsbereich der Drohne gesichert“, berichtet Riegler. So konnte während Start und Landung des Multikopters, wie die Drohne auch genannt wird, die erforderliche Sicherheit gewahrt werden, ohne die Passanten und Marktbesucher während des kurzen Flugs vom Geschehen auszusperren. Wie vorgeschrieben überflog die Drohne weder stark befahrene Straßen noch Menschenmengen.

Die Filmdrohne fliegt bis maximal 100 Meter Höhe, wie es in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben ist. Firmeninhaber Joachim Riegler steuert das Fluggerät per Fernbedienung. Die niedrigen Flughöhen erlauben Detaildarstellungen von Gebäuden, die mit kaum einem anderen technischen Hilfsmittel zu erzielen sind. Im Gegensatz zu Helikoptern verursacht die Drohne keine starken Verwirbelungen in der Luft und kann deshalb in niedrigen Höhen und nahe an Objekten eingesetzt werden.

Während der Dreharbeiten sprachen interessierte Passanten Joachim Riegler öfter an. Schließlich ist er durch eine Warnweste immer bei seiner Arbeit gut erkennbar und gibt gerne Auskunft zu seiner Drohne. „Ein offenkundig besorgter Passant fragte einmal, ob ich etwa gerade sein Haus fotografiere", erinnert sich Riegler. Interessant sei auch, dass öfters mit einem Schmunzeln gefragt wird, ob man mit der Drohne in fremde Schlafzimmer oder Gärten schauen könne. „Ohne mir über die Fantasien dieser Fragesteller ein Urteil zu erlauben, antworte ich dann, dass das natürlich nicht erlaubt ist und dass ich ja nur bei Tageslicht fliegen darf“, sagt Riegler mit einem Augenzwinkern. Da man das Gerät ja wie einen Rasenmäher höre, seien Spionageflüge ohnehin schwierig.

Suche
Sekundärnavigation