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Barrierefreier Ausbau Bushaltestellen

Im ersten Bauabschnitt wurden insgesamt 37 von circa 120 Bushaltestellen barrierefrei gestaltet. Im zweiten Bauabschnitt, im Jahr 2019, sind 29 Haltestellen für den Umbau vorgesehen.

Hintergrund des barrierefreien Ausbaus ist eine Änderung des Personenbeförderungsgesetzes, das für die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs bis 2022 eine vollständige Barrierefreiheit fordert.

Die Listen der Haltestellen, die bereits umgebaut wurden und im Jahr 2019 umgebaut werden, können Sie am Ende der Seite herunterladen.

Einige Haltestellen wurden schon im Zuge von anderen Maßnahmen umgebaut. Etwa zehn Prozent der Haltestellen können oder sollen nicht umgebaut werden, da sie unter anderem im Außenbereich liegen.

Pro Bushaltestelle wird mit einer Umbauzeit von zwei Wochen gerechnet. In dieser Zeit richtet die Main-Taunus-Verkehrsgesellschaft jeweils Ersatzhaltestellen ein. Mit Verkehrsbehinderungen muss vereinzelt gerechnet werden, insbesondere beim Umbau der Haltestellen in der Rheingaustraße und dort, wo Ampeln gestellt werden müssen.

Die Haltestellen erhalten 20 bis 22 Zentimeter hohe Spezialbordsteine, damit Rollstuhlfahrer, Rollatorbenutzer, aber auch Eltern mit Kinderwagen und Reisende mit Gepäck zukünftig beim Ein- und Aussteigen in Niederflurbusse keine Höhenunterschiede mehr überwinden müssen. Für sehbehinderte Fahrgäste werden kontrastreiche und mit dem Blindenstock ertastbare Leitelemente in den Bodenbelag eingelassen.

Die Bausumme für die ersten 37 Haltestellen liegt bei circa 1,3 Millionen Euro. Das Land Hessen unterstützt die Stadt Hofheim mit 597.000 Euro.

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