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Barrierefreier Ausbau Bushaltestellen

Der barrierefreie Ausbau der Bushaltestellen in Hofheim und seinen Stadtteilen beginnt am Montag, 18. September 2017, mit den beiden Haltestellen „Dresdener Weg“ in Höhe Frankfurter Straße 80. Im ersten Abschnitt, der circa zwölf Monate dauern wird, werden 37 von circa 120 Haltestellen umgebaut. Die weiteren Haltestellen folgen in den kommenden Jahren.

Hintergrund des barrierefreien Ausbaus ist eine Änderung des Personenbeförderungsgesetzes, das für die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs bis 2022 eine vollständige Barrierefreiheit fordert.

Die beiden Haltestellen in der Frankfurter Straße werden zuerst umgebaut, damit das Gebäude, das dort von der Hofheimer Wohnungsbaugesellschaft errichtet wird, nach seiner Fertigstellung gut mit den Bussen zu erreichen sein wird. Hier entstehen ein Wohnhaus und das Kinder- und Kompetenzzentrum der Lebenshilfe Main-Taunus.

Von den 37 Haltestellen im ersten Abschnitt liegen elf in der Kernstadt, 22 in Marxheim und je zwei in Langenhain sowie Wildsachsen. Die gesamte Liste können Sie am Ende der Seite herunterladen.

Pro Bushaltestelle wird mit einer Umbauzeit von zwei Wochen gerechnet. In dieser Zeit richtet die Main-Taunus-Verkehrsgesellschaft jeweils Ersatzhaltestellen ein. Mit Verkehrsbehinderungen muss vereinzelt gerechnet werden, insbesondere beim Umbau der Haltestellen in der Rheingaustraße und dort, wo Ampeln gestellt werden müssen.

Die Haltestellen erhalten 20 bis 22 Zentimeter hohe Spezialbordsteine, damit Rollstuhlfahrer, Rollatorbenutzer, aber auch Eltern mit Kinderwagen und Reisende mit Gepäck zukünftig beim Ein- und Aussteigen in Niederflurbusse keine Höhenunterschiede mehr überwinden müssen. Für sehbehinderte Fahrgäste werden kontrastreiche und mit dem Blindenstock ertastbare Leitelemente in den Bodenbelag eingelassen.

Die Bausumme für die 37 Haltestellen wird bei circa 1,3 Millionen Euro liegen. Das Land Hessen unterstützt die Stadt Hofheim mit 597.000 Euro. Die Planung für 32 weitere Haltestellen ist bereits vergeben. Dafür wurden beim Land Hessen schon Zuschüsse für 2018 beantragt.

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