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Neun Bürgerinnen und Bürger haben sich die Ehrennadel verdient

HOFHEIM Neun Bürgerinnen und Bürger sind am Donnerstag mit der Ehrennadel der Stadt Hofheim ausgezeichnet worden.
Gruppenbild Ehrung
Neun Bürgerinnen und Bürger wurden von Bürgermeisterin Stang (2. v.li.) und Stadtverordnetenvorsteher Vater (4. v. li.) mit der Ehrennadel in Bronze, Silber oder Gold ausgezeichnet (v. li.): Peter Dietze, Ulrike Weise, Manfred Blume, Gerda Fischer, Christa Keding, Alfred Westenberger, Dr. Jörg Bastian, Eva Dörr und Wolfgang Heldmann.© Stadt Hofheim
Bürgermeisterin Gisela Stang und Stadtverordnetenvorsteher Wolfgang Vater überreichten Nadeln und Urkunden an Dr. Jörg Bastian (Bronze), Alfred Westenberger (Bronze), Peter Dietze (Bronze), Eva Dörr (Bronze), Christa Keding (Bronze), Ulrike Weise (Bronze), Gerda Fischer (Silber), Manfred Blume (Gold) und Wolfgang Heldmann (Gold).

Laut der städtischen Ehrungsordnung können Personen geehrt werden, die sich ehrenamtlich in sozialen, kulturellen oder ökologischen Bereichen um das Wohl der Kreisstadt Hofheim am Taunus und ihrer Bürgerinnen und Bürger verdient gemacht haben.
Die Auszeichnung ist nach Jahren und Art der Tätigkeit gestaffelt. So kann die Ehrennadel in Gold beispielsweise für 50 Jahre aktive Tätigkeit in einem Verein verliehen werden, die Ehrennadel in Silber für 20 Jahre Vereinsvorsitz und die Ehrennadel in Bronze für zehn Jahre ehrenamtliches Engagement in sozialen, kulturellen oder ökologischen Bereichen.

„Die enorme Bandbreite des Engagements überrascht mich wieder. Es gibt unglaublich viele Bereiche, das sehen wir auch heute Abend, in denen Bürgerinnen und Bürger für ihre Mitmenschen und ihre Stadt aktiv sind“, freute sich Bürgermeisterin Stang.
Stadtverordnetenvorsteher Vater betonte, dass alle zu Ehrenden sich die Auszeichnung über einen langen Zeitraum verdient haben. „Mit der Ehrennadel sagen wir öffentlich herzlichen Dank und hoffen, dass sie Motivation ist, weiter zu machen“, so Vater.

Dr. Jörg Bastian erhielt die Ehrennadel in Bronze für sein Engagement im Förderkreis Hofheimer Städtepartnerschaften e.V. 1997 war er an der Gründung des Vereins beteiligt, von 1997 bis 2003 war er 2. Vorsitzender, wurde 2003 zum 1. Vorsitzenden gewählt und hatte dieses Amt bis zu diesem Jahr inne.
Mit hohem persönlichen Einsatz war Dr. Bastian maßgeblich daran beteiligt, eine Partnerstadt in Polen zu finden. So konnte 2012 die Partnerschaft mit Pruszcz Gdański geschlossen werden.
Die persönliche Laudatio für Dr. Bastian hielt Marga Schwager-Kutzner.

Alfred Westenberger macht sich in herausragendem Maße ehrenamtlich im ökologischen Bereich verdient und erhielt dafür die Ehrennadel in Bronze.
Er betrieb 40 Jahre entomologische Beobachtungen, um den Einfluss des Klimawandels auf die Schmetterlingsfauna festzustellen. In den vergangenen drei Jahrzehnten hat Alfred Westenberger eine Vielzahl der heimischen Schmetterlingsarten gezüchtet und die Tiere in die Freiheit entlassen. Durch seine Zuchten werden seltene und schwächelnde Schmetterlingspopulationen gestärkt.
Eine Dokumentation über Tagesfalterarten ist in dem 2010 erschienenen Buch „Die Tagfalter des Main-Taunus-Kreises und der näheren Umgebung, ihre Raupen und Futterpflanzen“ nachzulesen.
2010 bis 2014 fand Westenberger drei Tagfalterarten im Main-Taunus-Kreis, deren Anwesenheit vorher nicht bekannt war. Drei weitere Tagfalterarten, die als verschollen galten, konnten von ihm wiedergefunden werden.
Er publizierte mehrfach in der Fachzeitschrift NEVA, die weltweit vertrieben wird und unter anderem in der Senckenberg Bibliothek ausliegt. Er ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Hessischer Lepidopterologen (Arge HeLep) mit Sitz in Frankfurt und aktiver Teilnehmer am Forschungsprojekt „Tagfalter Monitoring Deutschland“ des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung in Halle (Saale).

Alfred Westenberger war immer bestrebt sein Wissen und seine Erfahrungen mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu teilen. Zum Beispiel waren Schulklassen aus Hofheim bei ihm willkommen und konnten die Volieren mit geschlüpften Schmetterlingen besichtigen.
2014 war ein Besuch bei seinen Schmetterlingen sogar ein fester Programmpunkt der Hofheimer Ferienspiele im Angebot des Kleintierzuchtvereins Marxheim.

Im Juni 2015 fand eine Ausstellung im Rahmen des Films „Butterfly Stories“ im Foyer des Cinepark Hofheim mit anschließender Diskussionsrunde statt. Ausgestellt wurden heimische Schmetterlinge in allen Entwicklungsstufen mit Schautafeln, die Westenberger als Experte betreute und interessierten Bürgerinnen und Bürgern Rede und Antwort stand.

Dr. Horst Beckmann, 1. Vorsitzender des Kleintierzuchtvereins Marxheim 1913 e. V., hielt die persönliche Laudatio für Alfred Westenberger.


Peter Dietze, Eva Dörr, Christa Keding und Ulrike Weise sind Mitglieder der SeniorenNachbarschaftsHilfe e.V. und wurden mit der Ehrennadel in Bronze ausgezeichnet.
Seit mindestens zehn Jahren haben sie sich in besonderem Maße durch verschiedene soziale Tätigkeiten im Verein um das Wohl zahlreicher Bürgerinnen und Bürger verdient gemacht. Zum Beispiel beim Projekt „Essen auf Rädern“. Hier kümmern sich die Fahrerinnen und Fahrer um das Wohl vieler alter und hilfsbedürftiger Bürgerinnen und Bürger und sind für sie oft der einzige Außenkontakt. In gesundheitlich kritischen Situationen wird mit Unterstützung des SNH-Büros sofort ärztliche Hilfe organisiert. Ein solcher, sogar lebensrettender Einsatz passiert nicht nur einmal im Jahr.

Peter Dietze ist seit Juli 2005 Mitglied der SNH und seit dieser Zeit beim Projekt „Essen auf Rädern“ aktiv.
Eva Dörr gehört seit Juli 2001 zur SNH und ist seit Anfang 2004 beim Projekt „Essen auf Rädern“ dabei. Seit April 2006 bis heute ist sie im Café-Treff in eigenverantwortlicher Organisation und Gestaltung aktiv. Zudem hilft sie seit 2002 beim Verteilen der Mitgliederzeitung und dem Adventsmarkt-Service.
Christa Keding ist seit dem November 2002 aktives Mitglied der SNH und seit Anfang 2004 im SNH-Büro im Einsatz, zum Beispiel in der Hilfevermittlung, wo sie denen, die Hilfe suchen, eine kompetente und freundliche Ansprechpartnerin ist.
Ulrike Weise ist seit Juni 2004 aktives Mitglied bei der SNH und war bei dem Projekt „Essen auf Rädern“ bis Ende 2006. Sie ist verantwortlich für die Mitgliederzeitung seit Juli 2006 und gehört seit April 2011 dem Vorstand an. Seit April 2012 ist sie verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins. Und seit Mai 2012 zeichnet sie für die Finanzen des Vereins verantwortlich.

Persönliche Worte für die vier Mitglieder sprach Volkhard Kiesel, 1. Vorsitzender des SeniorenNachbarschaftsHilfe e.V.


Mit der Ehrennadel in Silber wurde der Einsatz von Gerda Fischer im Landfrauenverein Wallau gewürdigt. Dort ist sie seit 1961 Mitglied, gehört seit 1986 dem Vorstand an und ist seit 1998 bis heute Erste Vorsitzende der Landfrauen.
Dr. Iris Pilling hielt die Laudatio für Gerda Fischer.

An Manfred Blume überreichten Stang und Vater die Ehrennadel in Gold und würdigten damit seine Verdienste um den TV 1860 Hofheim j.P. Zwischen 1961 und 1975 sowie von 1979 bis 1986 trainierte er verschiedene Mannschaften, von 1975 bis 1990 war er Vereinsjugendwart, von 1979 bis 1986 Abteilungsjugendwart und von 2006 bis 2015 Erster Vorsitzender des Vereins.
Am Ende seiner Amtszeit als Vorsitzender entstand unter seiner Gesamtleitung durch Revitalisierung der alten Turnhalle eine „neue“. Dabei koordinierte er unter anderem den Einsatz der Helfer, packte jedoch auch selbst mit an und trug somit maßgeblich zum erfolgreichen Umbau bei.
Die persönliche Laudatio sprach Dr. Winfried Rothweiler.


Wolfgang Heldmann erhielt ebenfalls die Ehrennadel in Gold für seine Verdienste um den Gesangverein 1853 Wallau e.V., dem er seit dem 1. Januar 1963 angehört. Von seinen 52 aktiven Jahren im Verein ist er bereits 50 Jahre als Kassierer tätig. Seine Treue und Zuverlässigkeit dem Verein und den Mitgliedern gegenüber ist bemerkenswert.
Persönliche Worte sprach Richard Christ.

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