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Archäologische Untersuchungen am Kapellenberg gehen weiter

HOFHEIM Mit Beginn des Frühjahrs werden die archäologischen Untersuchungen am Hofheimer Kapellenberg wieder aufgenommen. Für die nächsten Wochen sind Bohrungen auf dem Plateau und an den Hängen geplant, die Auskunft über die Erosion in den vergangenen Jahrtausenden bringen sollen.
Die Untersuchungen am Kapellenberg sind in das Forschungsprojekt "Studien zur Dynamik jungsteinzeitlicher Gesellschaften" des Römisch-Germanischen Zentralmuseums Mainz (RGZM) in Kooperation mit der hessenARCHÄOLOGIE in Wiesbaden eingebunden. Seit 2008 finden Grabungen und Prospektionen mit Unterstützung der Stadt Hofheim statt.

Sie haben bislang ergeben, dass auf dem Kapellenberg Grabhügel und eine einzigartige Wallanlage aus der Jungsteinzeit erhalten sind. Der Wall wurde in der Zeit zwischen 4300 und 3600 vor Christus errichtet und bisher kaum durch menschliche Eingriffe zerstört oder überbaut.
Er umfasste eine Siedlung von möglicherweise mehreren tausend Einwohnern und lag an einem Fernwegenetz, über das vielleicht Salz aus Mitteldeutschland, aber auch kostbare Steinbeile aus alpiner Jade gehandelt wurden.

Über die archäologischen Untersuchungen informierte die Ausstellung "Jade und Salz. Der Kapellenberg vor 6000 Jahren", die im vergangenen Jahr im Stadtmuseum Hofheim zu sehen war. In etwas veränderter Form wird die Ausstellung im Museum der Stadt Herxheim, Pfalz, vom 11. April bis zum 13. Juli 2014 präsentiert.

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