Sprungmarken
Sie befinden sich hier
Startseite
Rathaus
Pressemitteilungen
,Neubau der Ländcheshalle'

,Neubau der Ländcheshalle'

HOFHEIM Die Stadtverordnetenversammlung hat am 19. Dezember 2012 mit großer Mehrheit einen Beschluss für das weitere Verfahren zum Neubau der Ländcheshalle gefasst. Da die Ländcheshalle nicht nur eine Sporthalle ist, sondern auch für die Bürgerinnen und Bürger von Wallau ein wichtiges Identifikationssymbol, möchte der Magistrat alle umfassend informieren.


Historie zum Standort Taunusblickschule

Im Jahr 2009 hat der TV Wallau den Standort an der Taunusblickschule ins Gespräch gebracht. Nach dem Einvernehmen des Main-Taunus-Kreises als Eigentümer des Grundstücks ist im Rahmen einer Machbarkeitsstudie die Möglichkeit einer baulichen Realisierung auf diesem Grundstück positiv bewertet worden. Danach ist gemeinsam mit dem Main-Taunus-Kreis in einem Konzept die Überplanung des Gesamtbereiches des jetzigen Schul- und des Sportplatzgeländes mit der Zielsetzung erfolgt, alle Bedarfe, Neubau Halle, Neubau Kunstrasen, Entwicklungsmöglichkeiten Schule einschließlich Betreuung und Anbindung an die Kindertagesstätte einzubeziehen.

Der Ortsbeirat Wallau hat sich nach Vorliegen des Konzeptes im November 2011 mehrheitlich für den Standort der Ländcheshalle auf dem Gelände der Taunusblickschule ausgesprochen.

Da seit Beginn der konkreten Standortdiskussion zur Ländcheshalle in den Jahren 2006 / 2007 allen Beteiligten klar war, dass es eine wie auch immer geartete Lösung nicht ohne finanzielle Beteiligung des TV Wallau geben wird, wurde zeitgleich der Verein um Stellungnahme in den Punkten Kostenbeteiligung, Optimierungsmöglichkeiten im Raumprogramm und Überprüfung der Tribünenkapazitäten gebeten.

Gerade beim Punkt Kostenbeteiligung hat der Verein den Magistrat um eine Konkretisierung des Angebotes der Stadt gebeten. Diese Konkretisierung ist mit der Festlegung des Basisprogramms erfolgt:



Basisprogramm der Stadt

 Bau einer 3-Feld-Sporthalle mit einer Zuschauertribüne und einer Kapazität für maximal 600 Personen einschließlich der notwendigen Geräte- und Umkleideräume
 Integration des Schulsports in die Halle. Dies ist Voraussetzung für die Beteiligung des Main-Taunus-Kreises.
 Neubau auf dem Gelände der Taunusblickschule
 Abschluss eines Erbbaurechtsvertrages mit dem Main-Taunus-Kreis


Dieses Basisprogramm ist Grundlage der Verhandlungen mit dem TV Wallau.
In den nun folgenden Gesprächen ist gemeinsam das konkrete Raumprogramm festzulegen, für das im Anschluss eine bauantragsreife Planung zu erstellen und mit einer dazugehörigen Kostenberechnung zu versehen ist, damit auf einer soliden Zahlenbasis verlässliche Vereinbarungen getroffen werden können.
Der TV Wallau hat die Möglichkeit, durch eine adäquate finanzielle Beteiligung, die Kapazitäten auf das notwendige bzw. gewünschte Maß zu erhöhen.


Bauherrenschaft

Eine wichtige Voraussetzung für die Verhandlungen auf Seiten des TV Wallau ist die Bereitschaft, die Bauherrenschaft für die Ländcheshalle zu übernehmen.
Der Erfüllung dieser Voraussetzung ist der Verein mit dem Beschluss der Mitgliederversammlung vom 19. November 2012 einen Schritt entgegen gegangen.

Wichtig ist diese Voraussetzung insbesondere deshalb, weil der Verein als Bauherr Zuschüsse Dritter im hohen sechsstelligen Bereich generieren kann, die die Stadt als Bauherr nicht erhält.
Wichtige Konsequenz aus der Bauherrenschaft ist die Schaffung von Eigentum für den Verein, das heißt der Verein wird Eigentümer der Halle.

Unabhängig vom finanziellen Aspekt, der angesichts der angespannten Haushaltslage nicht außer Acht zu lassen ist, hat die Stadt Hofheim sehr gute Erfahrungen gemacht, mit dem Hauptnutzer gemeinsam zu planen. Die Nutzer wissen selbst am besten, was und wie sie es brauchen.

Die Frage nach den zusätzlichen Räumen kann nur gemeinsam mit dem TV Wallau geklärt werden.
Wichtig ist dabei die Frage: Wie wird sich Vereinssport weiter entwickeln, wenn die Grundschule eine Ganztagsschule ist und die Kinder in der Schule und nicht im Verein sein können?
Wenn der demographische Wandel auch bei uns sich niederschlägt, brauchen wir dann nicht eher kleinere und flexiblere Räume?


Daneben sind folgende Informationen wichtig:

 Die Stadt finanziert das vollständige Basisprogramm auch bei einer gemeinsamen Lösung. Der städtische Anteil am Neubau wird zum Teil refinanziert durch den Verkauf des jetzigen Ländcheshallengeländes und der Einsparung des städtischen Anteils an der Renovierung der Schulturnhalle.

 Durch die Schaffung von Eigentum für den Verein und eine integrale Nutzung für private und kulturelle Zwecke wird eine völlig neue wirtschaftliche Grundlage für die Zukunft des Vereins möglich.

 Bei besonderen Situationen, die zu Schwierigkeiten für den Verein führen können, steht die Stadt immer als Unterstützung bereit.

 Beim Wahrnehmen der Bauherrenschaft während des Baus und auch danach erhält der Verein jede personelle Unterstützung durch die Stadt, die er haben möchte.

 Diese Form der Vereinsbeteiligung gibt es in den anderen Stadtteilen ebenfalls, siehe Kunstrasenoffensive in Lorsbach und Diedenbergen, Sporthallen in Lorsbach, Diedenbergen und Hofheim.




Suche