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Schülerparlament feiert ,runden' Geburtstag

Schülerparlament feiert ,runden' Geburtstag

HOFHEIM Genau um 15.04 Uhr am 12. Juni 2003 – so ist es im Protokoll festgehalten - wurde die erste (konstituierende) Sitzung des Schülerparlaments Hofheim am Taunus im Raum 402 / 403 des Rathauses eröffnet.
Stadtverordnetenvorsteher Wolfgang Vater und Bürgermeisterin Gisela Stang begrüßten damals die Mitglieder des neuen Parlaments und waren nun natürlich auch beim „runden“ Geburtstag dabei.

Das zehnjährige Bestehen des Gremiums haben die aktuellen Parlamentarier am vergangenen Dienstag, 11. Juni, im Anschluss an eine reguläre Sitzung gefeiert.
Dazu kam auch Helga Pohl ins Haus der Jugend, die als damalige stellvertretende Stadtverordnetenvorsteherin über viele Jahre das Schülerparlament leitete. Ebenso dabei waren ihre Nachfolgerin Cornelia Koall, die ihr Mandat in der Stadtverordnetenversammlung zum 1. Juni niedergelegt hat, und die Gelegenheit nutzte, sich von den Schülerinnen und Schülern zu verabschieden, sowie die Stadtverordnete Britta Schäfer, die nun das Schülerparlament leitet.

Die Hofheimer Stadtverordnetenversammlung hatte am 5. Februar 2003 beschlossen, probeweise ein Schülerparlament einzurichten.
Gute Erfahrungen gab es bereits mit dem Kinderparlament, das im Jahr 2000 ins Leben gerufen wurde und seitdem die Interessen der Schülerinnen und Schüler aus den dritten und vierten Klassen vertritt.

An der Heiligenstockschule, Main-Taunus-Schule, Elisabethenschule und der Gesamtschule Am Rosenberg wurden Schülerinnen und Schüler aus den fünften Klassen ins Schülerparlament gewählt. Die Parlamentarier sind zwei Jahre im Amt, gewählt wird jeweils in der fünften Klasse.
Für die nach den Sommerferien 2003 begonnene Legislaturperiode wurden dann Schülerinnen und Schüler aus den 5. Klassen und den 6. Klassen gemeldet: Insgesamt 26 Mitglieder und 26 Vertreterinnen und Vertreter.
Die zweite Sitzung fand am 9. Oktober 2003 statt.

Wie bei den Kinderparlamenten finden jährlich drei Sitzungen statt. Für die Vorbereitung und Durchführung der Sitzungen gibt es parlamentarische Regeln.


Die Themenschwerpunkte ähneln denen der Kinderparlamente, gehen jedoch auch in den Erwachsenenbereich.
So geht es zum Beispiel um Sicherheit im Straßenverkehr, Verbesserung des Schulbus-Verkehrs, die Bolzplätze und Sauberkeit in der Stadt.

Begleitet und unterstützt wird die Arbeit der jungen Parlamentarier von der seit 1999 bestehenden Arbeitsgruppe Kinder- und Schülerparlament. Ihr gehören Vertreterinnen und Vertreter aller Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung an. Ebenso unterstützen die Schulen und die Stadtverwaltung das Engagement der Schülerinnen und Schüler.


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