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Langjähriger Einsatz für die Deutsche Behindertensportjugend von Norbert Fleischmann geht zu Ende

Langjähriger Einsatz für die Deutsche Behindertensportjugend von Norbert Fleischmann geht zu Ende

HOFHEIM Der Lorsbacher Norbert Fleischmann war am Dienstag, 25., März, gemeinsam mit seiner Frau Astrid bei Bürgermeisterin Gisela Stang, um sich für die Unterstützung seiner langjährigen Arbeit seitens der Stadt Hofheim mit einem Buch zu bedanken.

Nachdem es seit über 40 Jahren mit „Jugend trainiert für Olympia“ den Schülerinnen und Schülern ohne Behinderung möglich war, sich im Wettkampf zu messen, wurde im Schuljahr 2009/2010 erstmals in zehn Bundesländern die Pilotveranstaltung „Jugend trainiert für Paralympics“ durchgeführt, um auch Schülerinnen und Schülern mit Behinderung einen anspruchsvollen bundesweiten Wettbewerb zu ermöglichen.

Ideengeber und Initiator war die Deutsche Behindertensportjugend, die Jugendorganisation des Deutschen Behindertensportverbandes.

Mit dem Hofheimer Norbert Fleischmann, der als Vorsitzender der Deutschen Behinderten-sportjugend auch auf Bundesebene für diesen Wettbewerb verantwortlich zeichnete, hatte das Hessische Kultusministerium einen Insider berufen, diese neue Schulsportveranstaltung in Hessen einzuführen.

Im April 2010 wurde der erste Hessenentscheid im Schwimmen in der Rhein-Main-Therme in Hofheim am Taunus ausgetragen. Für Fleischmann war es eine Selbstverständlichkeit dieses erste Hessen-Finale nach Hofheim zu legen.

Nachdem eine Nachfolgeregelegung gefunden wurde, hat Norbert Fleischmann sich jetzt aus der aktiven Vorstandsarbeit zurückgezogen und wird nur noch einzelne Projekte mit seinem Fachwissen- und -Können begleiten.

„Nach über 20 Jahren erfüllt es mich immer noch mit Stolz, sehen zu können, dass es für viele Schülerinnen und Schüler mit Handicap auch bei Jugend trainiert für Paralympics nicht alleine auf die Medaille ankommt, sondern die Erfüllung der eigenen Leistung und eines Zieles unabhängig von der hierfür benötigten Zeit einen sehr hohen Stellenwert hat“, so Norbert Fleischmann in einer kleinen Rückschau über viele, auch sehr persönliche Begebenheiten während seiner langen ehrenamtlichen Tätigkeit.

Das Bundesfinale „Jugend trainiert für Paralympics“ und „Jugend trainiert für Olympia“ führt in diesem Jahr erstmals in Berlin Schülerinnen und Schüler mit und ohne Behinderung aus ganz Deutschland über die sportlichen Wettkämpfe an den gleichen Wettkampfstätten zusammen und eröffnet über die sportlichen Aktivitäten hinaus die Möglichkeit neue Formen des Miteinanders, der Integration zu erleben und zeigt einen Weg zur Inklusion auf.


Im August 2012 fand das 6. Paralympische Jugendlager für junge Menschen mit und ohne Behinderung in London statt. Mit dabei war eine junge Frau aus Langenhain, eine Schwimmerin mit Sehbehinderung, die die Paralympics hautnah erlebte und vielleicht in ein paar Jahren einmal selbst an den Start gehen wird.

„Für Ihren im sportlichen Bereich frühzeitigen und erfolgreichen Weg, behinderte und nichtbehinderte Jugendliche gemeinsam zusammen zu führen und zu begeistern und damit einer „gelebten Inklusion“ einen Weg aufzuzeigen, möchte ich meinen großen Dank aussprechen“, so Bürgermeisterin Stang bei der Übergabe von zwei Flaschen Wein des „Diedenbergener Sonnenhangs“ aus dem städtischen Wingert als kleines Geschenk.


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