Sprungmarken
Sie befinden sich hier
Startseite
Rathaus
Pressemitteilungen
Gedenktafel erinnert an das Wirken von Axel Ansorg

Gedenktafel erinnert an das Wirken von Axel Ansorg

HOFHEIM Eine Gedenktafel auf dem Chinonplatz erinnert seit Mittwoch an das ehrenamtliche Wirken von Axel Ansorg, der die Seniorenarbeit in Hofheim über Jahrzehnte ganz wesentlich geprägt hatte.

Die Gedenktafel wurde, im Beisein der Familie Ansorg, von Bürgermeisterin Gisela Stang gemeinsam mit Mitgliedern des Magistrates der Stadt Hofheim sowie mit Monika Altenhofen, Vorsitzende des Seniorenbeirates, Volkhard Kiesel, Vorsitzender der SeniorenNachbarschaftsHilfe e.V. (SNH), und weiteren Mitgliedern des Beirates und der SNH sowie Franca Welle vom Horizonte Hospizverein angebracht.

Axel Ansorg, langjähriger Vorsitzender des Seniorenbeirates und der SeniorenNachbarschaftsHilfe e.V., war im Juni vergangenen Jahres nach schwerer Krankheit im Alter von 68 Jahren gestorben.
Zur Beerdigung hatte seine Familie anstelle von Blumen um Spenden für die Arbeit der SeniorenNachbarschaftsHilfe gebeten. Diese Spenden, so beschloss der SNH-Vorstand, soll eingesetzt werden, um an Axel Ansorg und seine Arbeit zu erinnern.

Im Rahmen der Neugestaltung des Chinonplatzes – also zwischen den beiden hauptsächlichen Wirkungsstätten von Axel Ansorg als Vorsitzender des Seniorenbeirates im Rathaus und als Vorsitzender der SNH im Kellereigebäude – bot sich ein geeigneter Ort.

Die SeniorenNachbarschaftsHilfe hat sich an den Kosten für die beiden auf dem Chinonplatz aufgestellten Bäume beteiligt, die – inklusive Pflanzkübel, Pflanzen und Montage - insgesamt bei rund 9.100 Euro lagen.
Das Schild wurde an dem Pflanzkübel der vorderen Säulenhainbuche (botanisch: Carpinus betulus „Frans Fontaine“) in Richtung Stadthalle angebracht.

Bürgermeisterin Stang erinnerte am Mittwoch: „Axel Ansorg war der Gründer des Netzwerkes für Seniorenarbeit in der Kreisstadt. Sein Wirken war nicht nur visionär. Er hat seine Ideen auch immer in praktische Arbeit umgesetzt, wobei es ihm stets gelang, andere zu begeistern und zum Mitmachen zu ermutigen“.

Dass die Seniorenarbeit in Hofheim und speziell die SeniorenNachbarschaftsHilfe vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend als Beispiel guter Praxis
hervorgehoben wurde, so Bürgermeisterin Stang, war ganz wesentlich ein Verdienst von Axel Ansorg.
Der Verein hatte 2004 im Rahmen einer Dienstleistungs- und Fördervereinbarung mit der Stadt Hofheim die Koordination, Organisation und Durchführung der offenen Angebote des Seniorenzentrums und das Angebot „Essen auf Rädern“ in eigener Verantwortung übernommen. Die Stadt unterstützt die Arbeit des Vereins, unter anderem mit Räumlichkeiten und Sachmitteln.

Axel Ansorg war seit November 1996 Vorsitzender des Seniorenbeirates, der sich – damals noch als informelles Gremium – für die Belange der älteren Menschen in der Kreisstadt einsetzt.
Im Jahr 2005 gab es erstmals eine Satzung zur Seniorenvertretung. Der Seniorenbeirat wurde somit zu einem von der Stadtverordnetenversammlung legitimierten Gremium, das auf Hofheims parlamentarischer Ebene beratend tätig ist.
Zwei Wahlperioden, von 2005 bis 2008 und von 2008 bis 2011, wurde Axel Ansorg von der Vollversammlung der Seniorenvertretung zum Vorsitzenden des Seniorenbeirates gewählt.

Parallel zu dieser ehrenamtlichen Tätigkeit übernahm Axel Ansorg 1997 die Patenschaft zur Gründung der SeniorenNachbarschaftsHilfe e.V. und war seit der Gründung im gleichen Jahr Vorsitzender des Vereins.
Er unterstützte ebenso die Gründung des Horizonte Hospizvereins in Hofheim.
Im hessischen Landesvorstand der Rheuma-Liga war er von 1997 bis 2005 als Schatzmeister tätig.

Am 25. Juni 2009 wurde Axel Ansorg für sein umfassendes Engagement mit der Ehrennadel der Stadt Hofheim in Bronze ausgezeichnet und am 2. Dezember 2010 mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen.





Suche