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Ehrennadeln für Engagement in Kommunalpolitik und Kultur

Ehrennadeln für Engagement in Kommunalpolitik und Kultur

HOFHEIM Für ihr Engagement in der Kommunalpolitik sowie auch im kulturellen Leben der Stadt Hofheim haben Bürgermeisterin Gisela Stang und Stadtverordnetenvorsteher Wolfgang Vater am Donnerstag drei Bürgerinnen und einen Bürger mit Ehrennadeln der Stadt Hofheim ausgezeichnet:
Die Ehrennadel in Gold erhielt Gudrun Kemmann, die Ehrennadel in Silber wurde Ingrid Hasse und Frank Härder überreicht, die Ehrennadel in Bronze gab es für Ulrike Boesenberg-Santin.
Im Rahmen der Feier im Hofheimer Rathaus wurde Willi Grossmann verabschiedet, der seit 1967 für das Ortsgericht Hofheim I im Einsatz war.


Die Ehrennadel in Gold der Stadt Hofheim kann laut Ehrungsordnung für folgende Leistungen verliehen werden:
25 Jahre Vorsitz eines Vereines,
10 Jahre Vorsitz mehrerer Vereine,
50 Jahre aktive Tätigkeit in einem Verein.

Gudrun Kemmann engagiert sich ehrenamtlich seit Jahrzehnten in herausragender Weise auf kommunalpolitischem und kulturellem Gebiet sowie in weiteren Bereichen.
32 Jahre war die gebürtige Helgoländerin, die seit 1964 in Hofheim lebt, in städtischen Gremien tätig: 1968 bis 1983 in der Stadtverordnetenversammlung und in diesen Jahren zeitweise Mitglied in der Tiefbaukommission, im Planungsausschuss, im Haupt- und Finanzausschuss, im Forst- und Umweltausschuss sowie in der Altstadtkommission. Darüber hinaus gehörte sie 1992 bis 1993 dem Ortsbeirat Hofheim-Süd an. Aktuell ist sie seit 2005 Mitglied der Seniorenvertretung und des Seniorenbeirates.

Seit Anfang der 70er Jahre arbeitete Gudrun Kemmann in der Arbeitsgemeinschaft Kultur mit, die später – von etwa 1992 bis 2000 - als Arbeitsgruppe Stadtmuseum ihre Tätigkeit fortsetzte.
Von 1996 bis 1999 wirkte sie im Arbeitskreis Kultur, Freizeit, Sport und Bildung des City Marketing Hofheim mit und von 1998 bis 2000 in der Leitbildkommission, die gemeinsam mit zehn Arbeitsgruppen das Stadtleitbild Hofheim entwickelte. Ebenso war sie bei der Erarbeitung des Stadtentwicklungs- und des Verkehrsentwicklungsplans aktiv.

16 Jahre – von 1986 bis 2002 – war sie Vorsitzende des Volksbildungsvereins Hofheim, kurzzeitig auch Vorstandsmitglied im Kunstverein Hofheim und viele Jahre Mitglied in der Arbeitsgruppe des Vorstandes.

Sie wirkte am Übergang der Bücherei in eine Stadtbücherei mit, an der Professionalisierung der Musikschule und am Umbau des Pfälzer Hofes.
Seit 20 Jahren, seit 1993, ist sie stellvertretende Vorsitzende der Bürgervereinigung Hofheimer Altstadt.
Ferner war sie Gründungsmitglied des Hausfrauenbundes Ortsverband Hofheim, viele Jahre als Wanderführerin im Taunusklub Hofheim aktiv sowie Mitglied in weiteren Hofheimer Vereinen.
Außerdem gehörte sie elf Jahre als stellvertretendes Mitglied dem Kreisnaturschutzbeirat der Unteren Naturschutzbehörde an.
Außerhalb Hofheims war Gudrun Kemmann als ehrenamtliche Richterin am Hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel von 1982 bis 1990 tätig.

Im August 1981 wurde Gudrun Kemmann für ihre ehrenamtliche Tätigkeit als Mandatsträgerin in der Stadtverordnetenversammlung bereits mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet.



Mandatsträgerinnen und -träger können laut städtischer Ehrungsordnung mit der Ehrennadel in Bronze nach zehnjähriger Tätigkeit und in Silber nach 15jähriger Tätigkeit ausgezeichnet werden.

Ingrid Hasse war als Mandatsträgerin fast 19 Jahre (1993 bis 2011) ehrenamtlich in der Stadtverordnetenversammlung Hofheim sowie im Ausschuss für Jugend, Sport, Kultur und Soziales tätig, davon 2001 bis Dezember 2011 als stellvertretende Vorsitzende.
Darüber hinaus hat sie sich in der Kommission für Jugend, Sport und Kultur (1993 bis 1997) engagiert. 2006 gehörte sie außerdem dem Ortsbeirat Diedenbergen an.

Frank Härder war 19 Jahre ehrenamtlich als Mandatsträger in der Stadtverordnetenversammlung Hofheim (1993 bis Februar 2012), seit 2006 als stellvertretender Stadtverordnetenvorsteher sowie in Ausschüssen tätig. Dies waren im Einzelnen: Bau- und Verkehrsausschuss (1993 bis 1997), Ausschuss für Planung, Bauer, Umwelt und Verkehr (Mai 1999 bis 2001 und 2006 bis 2011), Haupt- und Finanzausschuss (Juli 2004 bis 2006).
Darüber hinaus hat sich Frank Härder in der Altstadtkommission (1993 bis 1997) und in der Kommission für Hochbau / Kommission für Hochbau und Altstadtsanierung (1993 bis Februar 2012) engagiert sowie als Technischer Geschäftsführer der Hallen und Parkhaus GmbH (Februar 2004 bis 2006).



Ulrike Boesenberg-Santin war als Mandatsträgerin elf Jahre ehrenamtlich im Ortsbeirat Langenhain tätig (2001 bis Dezember 2011), davon 2006 bis 2011 als stellvertretende Ortsvorsteherin. Dafür erhielt sie die Ehrennadel in Bronze.

Auch in dieser Feier wurde der schöne Brauch umgesetzt, dass für die Geehrten eine persönliche Laudatio gehalten wird. Die Laudatoren waren:
Monika Altenhofen, Vorsitzende des Seniorenbeirates, für Gudrun Kemmann.
Bodo Tadewald, Fraktionsvorsitzender der FWG in der Stadtverordnetenversammlung, für Ingrid Hasse und Ulrike Boesenberg-Santin.
Stadtverordnetenvorsteher Vater für Frank Härder.


Im Rahmen der kleinen Feier haben Bürgermeisterin Stang und Stadtverordnetenvorsteher Vater die Verabschiedungsurkunde des Amtsgerichtes Frankfurt an Willi Grossmann überreicht.
Seit dem 15. Juni 1967 war Willi Grossmann ununterbrochen für das Ortsgericht Hofheim I (Hofheim Kernstadt und Marxheim) zuständig und wurde als Schöffe oder stellvertretender Vorsteher für eine jeweils fünfjährige Amtszeit ernannt und vereidigt. Aus gesundheitlichen Gründen hat Willi Grossmann sein Amt als Ortsgerichtsschöffe vorzeitig niedergelegt, so dass seine Amtszeit am 14. Februar 2013 endete.
Vor zwei Jahren, am 14. Mai 2011, hat Willi Grossmann sein 60jähriges Dienstjubiläum gefeiert.

Aufgrund seines vielfältigen Engagements, auch in der Kommunalpolitik, hat Willi Grossmann bereits zahlreiche Ehrungen erfahren.
Im Februar 1987 wurde er mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland – insbesondere für sein Wirken seit dem Jahr 1955 im Verband der Heimkehrer, Kriegsgefangenen und Vermisstenangehörigen Deutschlands, Ortsverband Hofheim - ausgezeichnet, im April 2003 dann mit dem Verdienstorden 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland.

Für sein ehrenamtliches Engagement im Vorstand des Verbandes der Heimkehrer, Kriegsgefangenen und Vermisstenangehörigen Deutschlands, Ortsverband Hofheim, wurde Willi Grossmann im April 1991 die Ehrennadel in Silber und im Mai 2009 die Ehrennadel in Gold der Stadt Hofheim überreicht.
In Würdigung seiner Verdienste als Mitglied der Stadtverordnetenversammlung und des Magistrats wurde Willi Grossmann im September 1977 mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen, im Oktober 1992 mit dem Ehrenring in Gold der Stadt Hofheim und mit der Ehrenbezeichnung „Stadtältester“ ausgezeichnet.



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