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[seniorenbeirat-sitzung-11-2017]

Zur letzten Sitzung im Jahr 2017 am 30. November konnte Monika Altenhofen, die Vorsitzende des Seniorenbeirates, die Mitglieder und zahlreiche Gäste zu einer sehr umfangreichen und anspruchsvollen Tagesordnung begrüßen.

Deshalb stieg sofort Herr Poenitz von der Fachstelle allgemeine Seniorenhilfe des Main-Taunus-Kreises in seinen Vortrag ein und stellte den neuen Altenhilfeplan für den Main-Taunus-Kreis vor. Wir wissen zwar alle, dass die Bevölkerung in Deutschland älter wird und die Zahl der Älteren künftig noch steigt. Deshalb sind in diesem Plan die genauen Zahlen ermittelt und es zeigt sich, in Zukunft sind dringend neue Wege von der Gesellschaft und der Politik erforderlich. Eine moderne kommunale Seniorenpolitik muss sich auf die Veränderungen einstellen, die verschiedenen Institutionen besser vernetzen und neue Lösungen in Gang setzen. Dabei ist es wichtig, dass bei „älter werden“ nicht nur an Krankheit, Pflege und Kosten gedacht wird. Was viele ältere Menschen an Möglichkeiten haben ist genauso wichtig. Viele bringen heute schon ihre Fähigkeiten ehrenamtlich ein. Leider „hakt“ es aber an vielen Stellen. Große Herausforderungen sind der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum für ältere Menschen, ebenso der Fachkräftemangel im Pflegebereich. Und die Ehrenamtlichen kann man nicht überfordern.

Nach dem Dank an den Referenten gab deshalb der Seniorenbeirat an Elly Zink für ihre Teilnahme im Sozialausschuss die Aufgabe mit, zu beantragen dass:

  • In der Fortschreibung des Stadtentwicklungsplans verstärkt der soziale Wohnungsbau berücksichtigt wird. Es soll der Verbleib in der eigenen Wohnung besser ermöglicht werden.
  • Nach Lösungen gesucht wird, den gesetzlichen Anspruch auf haushaltsnahe Dienstleistungen zu erfüllen, da er von den ambulanten Pflegediensten trotz gestiegener Anzahl nicht abgedeckt werden kann.
  • Verstärkt über bezahlte Unterstützungen nachgedacht wird. Die Hilfen für die immer älter werdende Bevölkerung kann nicht allein durch den Ausbau der Ehrenamtlichkeit geleistet werden.
  • Der Altenhilfeplan des Main-Taunus-Kreises hat gezeigt, dass auch die Stadt Hofheim einen solchen Plan erstellen sollte. Für eine aktive Mitarbeit steht der Seniorenbeirat zur Verfügung.

Zum Thema „barrierefreier Umbau des Busbahnhofes“ haben die städtischen Mitarbeiter, Herr Bock und Herr Ackermann, die zurzeit viel diskutierten Planungen vorgestellt. Der Öffentliche Personen-Nahverkehr muss mit Sicherheit zukünftig ausgeweitet werden, da die älter werdende Bevölkerung weniger Auto fährt. Darum ist dieses Projekt wichtig und großen neuen Anforderungen ausgesetzt. Ein Gesamtplan zur Bebauung der Kernstadt wäre auch hier hilfreich. Da der Förderantrag beim Land Hessen erst im Frühjahr 2019 gestellt werden soll, können noch viele verschiedene Aspekte und Fragen in die neuen Pläne eingearbeitet werden.

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