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Ev Grüger. Vision und Form

6. April 2018 – 20. Mai 2018
Eröffnung, 6. April 2018, 20 Uhr

Ev Grüger verstarb im November 2017 und hat ihren gesamten künstlerischen Nachlass dem Stadtmuseum Hofheim am Taunus übereignet.
Im Hinblick darauf, dass sie im kommenden April 90 Jahre alt geworden wäre, würdigt das Stadtmuseum mit dieser Ausstellung ihr Werk. In der Präsentation werden hauptsächlich Originalarbeiten gezeigt, die bisher noch nicht zu sehen waren.

Wo immer Ev Grüger ausstellte nahm man sie als große Künstler-Persönlichkeit wahr. Die 1928 in Altenburg/Thüringen geborene Künstlerin lebte seit 1958 in Hofheim am Taunus, wovon sie in den ersten Jahren bei Hanna Bekker vom Rath im sogenannten „Blauen Haus“ ein Zimmer bewohnte. Als Meisterschülerin von Karl Schmidt-Rottluff, der ebenfalls in seinen Aufenthalten in Hofheim ein Atelier in diesem Haus besaß, war sie schon damals eine bemerkenswerte Künstlerin. Schon 1960 zeigte das Frankfurter Kunstkabinett Hanna Bekker vom Rath eine erste Einzelausstellung der Künstlerin, der viele weitere folgten. Seit 1967 nahm sie regelmäßig an Graphik-Biennalen, an Ausstellungen für Handzeichnung sowie an Ausstellungen der Darmstädter Sezession und der Freien Gruppe Hofheim, teil.

Ausgezeichnet wurde Ev Grüger bereits 1956 mit dem Ersten Preis der Karl-Hofer-Gesellschaft Berlin und 1974 mit dem Studienpreis der Heussenstamm-Stiftung Frankfurt sowie dem Preis der Marilies-Hess-Stiftung. Für ihr innovatives Schaffen in der Technik der Offsetlithographie erhielt sie 1977 den Ersten Preis der Internationalen Senefelder-Stiftung.

1987 wurde Ev Grüger mit dem Kunstpreis des Landes Hessen ausgezeichnet.

Vor 10 Jahren, der äußere Anlass war der 80. Geburtstag, verlieh die Stadt Hofheim Ev Grüger den Ehrenring in Gold für ihr künstlerisches Lebenswerk und ihre Verdienste um das Ansehen der Kreisstadt Hofheim am Taunus.


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