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Karl Schmidt-Rottluff - Hofheim wird ihm ein Ort künstlerischer Besinnung

Karl Schmidt-Rottluff - Hofheim wird ihm ein Ort künstlerischer Besinnung

 

Ruhe und Einkehr, Naturerlebnis und Stille, das Bedürfnis nach Distanz akzeptierende Freundschaft hatte Karl Schmidt-Rottluff (1884-1976) seit 1932 über Jahrzehnte in Hofheim am Taunus im "Blauen Haus" bei Hanna Bekker vom Rath gefunden. Schmidt-Rottluff und seine Frau Emy kehrten bis 1972 (1943-1946 ausgenommen) jedes Jahr nach Hofheim zurück. Hier entstanden viele seiner Arbeiten.

 

Hanna Bekker überließ ihm ihr Atelier, und er malte Ölbilder und Aquarelle vom Haus, dem Garten, von der Stadt und der Taunuslandschaft. Hier fühlte sich Schmidt-Rottluff, der zu den verfemten Künstlern des Dritten Reiches gehörte, frei genug, um malen zu können. Häufig traf er in Hofheim seine wenigen auserwählten Freunde, vor allem Erich Heckel und Emy Roeder.

 

"... die Luft ist angenehm u. ergab zarte duftige Töne - rosa - lila - u. die dunkleren Kiefern und Tannen in blau. ..." (Brief, 1956. Archiv Hanna Bekker vom Rath, Frankfurt)

Hanna Bekker vom Rath beugte sich seinem Bedürfnis nach Ruhe und lud während der Aufenthalte Schmidt-Rottluffs kaum eigene Gäste ein. Mitte der 1950er Jahre richtete Hanna Bekker vom Rath ihm, in dem im Garten an der Kurhausstraße gelegenen Neubau, ein eigenes Atelier ein.

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