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Jawlensky heißt auf russisch Erscheinung - Alexej von Jawlensky

Jawlensky heißt auf russisch Erscheinung - Alexej von Jawlensky

Jawlensky heißt auf russisch Erscheinung - Alexej von Jawlensky

Alexej von Jawlensky (1864-1941), ein in Rußland und im russisch-orthodoxen Christentum verwurzelter Mensch, gehört zu den bedeutendsten westeuropäischen Künstlern des 20. Jahrhunderts. Selbst Emigrant, der seit 1896 in München lebte, wurde er im ersten Weltkrieg aus Deutschkand ausgewiesen und ließ sich 1918 in Ascona am Lago Maggiore nieder.

Er arbeitete Zeit seines Lebens in enger Freundschaft mit anderen Künstlern zusammen und gehörte schon 1909 der "Neuen Künstlervereinigung" in München an, blieb aber stilistisch immer ein Einzelgänger. Sein Werk entstand in thematischen Phasen, wobei er die jeweiligen Themen unermüdlich variierte: Landschaften, Portraits, Stilleben, Konstruktive Köpfe und schließlich seine Meditationen. Die Akte zeigen seine intensive Beschäftigung mit den Ausdruckmitteln der Zeichnung.

Alexej Jawlensky. Ruhender Akt, 1912.

Er trennte sich 1921 von der Malerin Marianne Werefkin und nahm seinen neuen Wohnsitz in Wiesbaden. Mit dem Umzug verlor er zunehmend den Kontakt zu seinen Künstlerfreunden, seine Isolation sollte sich durch Krankheit, die ihn schließlich völlig lähmte, und die Verfemung während des Dritten Reichs verstärken.

"In meinen Gedanken oft bin ich ... in Hofheim, in Ihrem roten Zimmer, in Ihrem Atelier" (A. v. Jawlensky, 1930)

1929, im Jahr der Weltwirtschaftskrise, gründete Hanna Bekker gemeinsam mit Sammlern und Freunden die "Vereinigung der Freunde der Kunst A. v. Jawlenskys", deren Mitgliedsbeiträge ihm ein monatliches Einkommen sicherten. Den Förderern stand innerhalb von vier Jahren ein Bild des Malers zu. Ottilie W. Roederstein zählte zu den ersten Mitgliedern.

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