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Archäologie

Die Römer in Hofheim

Die Entwicklung Hofheims vom frühen Militärposten (Erdlager, Steinkastell) an der Grenze des Imperium Romanum zur zivilen Siedlung (vicus) wird durch eine Vielzahl an Objekten aus der mehr als 150-jährigen archäologischen Erforschung des bedeutenden Fundortes Hofheim vorgestellt.

Das Modell einer Mannschaftsbaracke (Contubernium) im Maßstab 1:10 erlaubt Einblicke in den mühevollen Alltag einfacher Soldaten und erklärt den Gebrauch von Ausrüstung und Geräten, die als Originalfunde zu sehen sind.

Vom Gräberfeld ins Wasserschloß

Wie sich die römischen Soldaten selbst sahen und gerne abbilden ließen, zeigen die Grabsteine eines Lanzenreiters und eines berittenen Bogenschützens. Letzterer nimmt in thematischer und bildhauerischer Qualität in der Kunst der römischen Nord-Provinzen einen besonderen Rang ein.

Künstler oder Handwerker ?

Wandmalereien in Freskotechnik aus einer Offiziersunterkunft belegen einen gegenüber den Auxiliarsoldaten deutlich gehobenen Lebensstandard. Beispiele dafür, wie die tiefgreifende Romanisierung bis heute im öffentlichen wie privaten Leben fortwirkt, stammen aus verschiedenen thematischen Bereichen: Infrastruktur, Handel, Handwerk, Medizin und Hygiene, Religion und Aberglaube.

Mit Feder und Schwert

Für die Römer war bei der "Eroberung" eines Landes der Schreibgriffel ebenso wichtig wie das Schwert. Militärische und zivile Graffiti, Besitzernamen auf Ausrüstung und Hausrat sowie Tintenfässer und Siegelkapseln, belegen Schreibkenntnisse in allen Bevölkerungsschichten.


Stratigrafie-Römercomic


Zeichnungen und "running gags": Achim Greser, Karikaturist


Idee und archäologische Beratung: M. Kotterba, MA


Hofheim am Taunus, 1993

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