Die Ausstellung vollzieht die Produktionsschritte von der Tierhaut zum Leder ebenso nach wie die vielfältigen Arbeiten bei der Veredelung, auch Zurichtung genannt. Ein Videofilm gibt Einblick in den Fabrikationsablauf einer Lorsbacher Lederfabrik der 1950er Jahre. Eine Auswahl der gebräuchlichsten Maschinen und Hilfsstoffe wird im Museum präsentiert. Viele Spezialarbeiten blieben jedoch Handarbeit.
Heute nicht mehr angewendete Herstellungs-
verfahren in der Lederzurichtung sind beispielhaft vertreten. Die wechselnde Mode verlangte eine Vielzahl an Oberflächendesigns, den Ledern wurden zum Beispiel künstliche Narben oder Phantasiemuster aufgepresst.
Lederwaren der 1840er bis 1970er Jahre zeigen die Weiterverarbeitung zu Gegenständen des alltäglichen Bedarfs. Eine Vielzahl von Materialproben ermöglicht es den Besuchern, verschiedene Lederarten und -eigenschaften "hautnah" zu vergleichen.
Lederherstellung ist umweltbelastend. Am Beispiel des Gewässerschutzes werden historische und aktuelle Maßnahmen erläutert.

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