Vorankündigung, ab März 2012
18. März 2012 - 27. Mai 2012
Das Feiern von Festen - kirchlicher und familiärer Art - gehört zum menschlichen Leben wie die Eintönigkeit des Alltags. Ein Fest ist ein besonderer Tag, ein gesellschaftliches oder religiöses Ritual oder ein Ereignis zu dem sich Menschen an einem Ort zu einem besonderen Zeitpunk treffen und gesellig sind. Damit sind Regeln und Brauchtumspflege verbunden, welche die einen Menschen voll Hingabe einhalten und die anderen als antiquiert und überholt empfinden.
Ursprung und Sinnhaftigkeit einzelner Feste – besonders bei den religiös begründeten Festen – sind heute wenig bekannt, daher wird in dieser Frühjahrsausstellung dem Osterfest besondere Aufmerksamkeit geschenkt.
Die Ausstellung geht dem „Feste feiern“ in der Stadt Hofheim und den Stadtteilen nach. Sie zeigt z.B. auch eine Auswahl der gesellschaftlich weit verbreiteten Grußkarten (ab 1900), die in ihrer Gestaltung oft interessante Rückschlüsse auf den Absender zulassen und seit Beginn des 21. Jahrhunderts leider immer mehr durch Emails verdrängt werden.
Themen sind: Geburt - Geburtstag – Hochzeit - Ostern - Pfingsten - Weihnachten – Neujahr -Jubiläen aller Art - Erntedank und Kirchweih/Kerb
(Rahmenprogramm zur Ausstellung in Vorbereitung)
Vorankündigung, ab Juni 2012
ÜBER GENERATIONEN: bildsprache schwarzweiß
3. Juni 2012 - 6. September 2012
Die Ausstellung fokussiert Entwicklungen und Veränderungen von Themen und Bildsprachen innerhalb der Schwarz-Weiß-Fotografie und befragt gleichzeitig auch den technischen Wandel zum digitalen Bild.
Neben einer Auswahl wichtiger Arbeiten von Marta Hoepffner (1912 - 2000) werden unterschiedliche fotografische Positionen der nachfolgenden Generationen bis hin zu aktuellen Arbeiten junger Fotokünstler präsentiert.
Anlass der in Zusammenarbeit mit der Marta Hoepffner-Gesellschaft stattfindenden Schau ist sowohl die Initiative des Kulturfonds für RAY 2012 Fotografieprojekte Frankfurt / RheinMain als auch der 100. Geburtstag der Fotografin, die zwischen 1944 und 1970 in Hofheim lebte und zweifellos zu den Wegbereitern der künstlerischen und experimentellen Fotografie zählt.
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Vorankündigung, ab Oktober 2012
SIEGFRIED REICH AN DER STOLPE UND
GÜNTER SCHULZ-IHLEFELDT
ABSTRAKTE MALEREI UND INFORMEL (Arbeitstitel)
Oktober 2012 – Januar 2013
2012 jährt sich der Geburtstag von Siegfried Reich an der Stolpe und Günter Schulz-Ihlefeldt zum 100. Mal. Dies nimmt das Stadtmuseum Hofheim zum Anlass, erstmals im eigenen Haus, eine umfangreichere Präsentation von Werken beider Künstler dem interessierten Publikum vorzustellen.
Die geplante Ausstellung konzentriert sich dabei auf das künstlerische Schaffen beider Künstler in den 1950/1960er Jahren. Zeitdokumente zum biografischen Kontext jener Jahre ergänzen die Präsentation.
Siegfried Reich an der Stolpe (geb. 1912 Stolp – gest. 2001 Altea/Spanien)
Studium an der Kunstakademie in Berlin bei Max Kaus, Cesar Klein und Hans Meid - als Expressionist gemeinsame Ausstellung mit den Brücke-Künstlern - 1932/33 entstehen erste surrealistische und abstrakte Arbeiten - 1933 Beschlagnahme von Bilder durch die Nationalsozialisten – 1940-50 Militärdienst, Zerstörung des Ateliers und Gefangenschaft – 1946 Wohnsitz in Frankfurt – Mitbegründer der Zimmergalerie Franck - Entwicklung zum INFORMEL - 1951 Teilnahme an der CoBrA-Ausstellung im Palais des Beaux-Arts, Lüttich; es folgten Ausstellungen u. a. in den USA, Paris, Barcelona, Brüssel und Stockholm sowie ausgedehnte Studienreisen – um 1952 Übernahme des Ateliers von Ernst Wilhelm Nay in Hofheim – 1961 Übersiedlung nach Altea in Spanien – 1996 Ehrengabe zum Lovis Corinth-Preis im Museum Ostdeutsche Galerie in Regensburg.
Günter Schulz-Ihlefeldt (geb. 1912 Brandenburg/Havel – gest. 1966 in Frankfurt/Main)
Ausgebildet in Berlin und an der Frankfurter Städelschule – 1937 Meisteratelier am Städel - 1940-49 Militärdienst, Zerstörung des Ateliers und Gefangenschaft – ab 1949 Wohnsitz in Hofheim am Taunus - 1952 erste informelle Arbeiten - 1961-1966 Assistent an der Kunsthochschule Gießen, Mitglied der „Freien Gruppe Hofheim-Frankfurt“ – Ausstellungen in Wiesbaden, München, Frankfurt und Hofheim.

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