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Feind ist, wer anders denkt

Eine Ausstellung über die Staatssicherheit der DDR

9. Februar 2012 - 4. März 2012

Eröffnung, Donnerstag, 09.02.2012, 18.30 Uhr

 

Der Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU) informiert in dieser Ausstellung über die Funktion des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) in der SED-Diktatur und zeigt seine Struktur, Tätigkeit und Wirkungsweise auf. Besondere Aufmerksamkeit lässt die Ausstellung den Menschen zuteil werden, die in das Visier der Staatssicherheit geraten sind: Ihr Schicksal wird in einer eigenen Sequenz nachgezeichnet. 

 

Lebensweisen, die von der Norm abwichen, und politische Vorstellungen, die nicht der Polizeidoktrin entsprachen, galten als "staatsfeindlich" und wurden verfolgt. Anhand ausgewählter Biografien werden die oft gravierenden Auswirkungen der geheimpolizeilichen Verfolgung verdeutlicht.

 

Die Ausstellung ist in drei Hauptebenen gegliedert:

• MfS-Ebene ("Täter-Ebene") / In insgesamt neun Themenkreisen wird die Geschichte des MfS aufgezeigt. Ausgewählte Einzelfragen werden in insgesamt sechs Exkursen vertiefend aufgegriffen.

• Betroffenen-Ebene / Am Beispiel von 13 Biografien werden die Auswirkungen der menschenrechtsverachtenden Tätigkeit der SED-Geheimpolizei konkretisiert.

• Zeitleiste / Ausgewählte Daten der deutsch-deutschen und internationalen Politik skizzieren den zeitgeschichtlichen Rahmen.

Die Ausstellungsebenen sind durch themenbezogene Medienstationen ergänzt.

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Fachinformationen, Führungen, Akteneinsicht

 

Während der Ausstellungszeit stehen zwei fachkundige Mitarbeiter der Stasi-Unterlagen-Behörde den Besucherinnen und Besuchern für Informationen und Auskünfte zur Verfügung.

 

Besuchszeiten:

Dienstag – Freitag 10 – 17 Uhr
Samstag                  11 – 18 Uhr
Sonntag                   11 – 18 Uhr 
 
 

Auf Wunsch werden Führungen für Schulklassen und andere interessierte Gruppen durch die Ausstellung angeboten.

 

Besuch und Führungen durch die Ausstellung, Eintritt frei

Führungen für Besuchergruppen können per Telefon unter 06192/900305, per Fax unter 06192/902838 oder via E-mail unter stadtmuseum@hofheim.de vereinbart werden.

Interessierte Besucher können Anträge auf Akteneinsicht in die Stasi-Unterlagen stellen.

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Begleitprogramm

 

Dienstag, 14.02.2012, 20.00 Uhr
"Entschlüsselte Macht"
Wie funktionierte die Überwachung durch den Staatssicherheitsdienst?

Vortrag und Diskussion

Referentin: Uta Leichsenring, BStU

Wie funktionierte die Überwachung durch den Staatssicherheitsdienst? Für welche Zwecke werden die Hinterlassenschaften dieser Geheimpolizei genutzt? Diesen und weiteren Fragen widmet sich die Vortrags- und Diskussionsveranstaltung „Entschlüsselte Macht“ durch die Leiterin der Außenstelle Halle des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen, Polizeipräsidentin a.D., Frau Uta Leichsenring.

Der Eintritt ist frei.

 

Eine Ausstellung des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU) in Zusammenarbeit mit dem Magistrat der Stadt Hofheim am Taunus - Stadtmuseum/Stadtarchiv

Ausstellung "Feind ist, wer anders denkt", 9.2.2012 - 4.3.2012

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Ausstellung "Feind ist, wer anders denkt" / Materialien für Schulen und andere Interessierte

BStU für Schulen - Materialien zur Ausstellung

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