Stadt Hofheim trauert um Stadtältesten Dr. Rudolf Oehl
30.01.2012
HOFHEIM Wie erst jetzt bekannt wurde, starb bereits am 20. Januar der frühere Hofheimer Kommunalpolitiker und Stadtälteste Dr. Rudolf Oehl.Der gebürtige Offenbacher und studierte Naturwissenschaftler verstarb im 76. Lebensjahr.
„Wir trauern um einen über Jahrzehnte hinweg vielfältig engagierten Lorsbacher Kommunalpolitiker, der nicht nur seinen Stadtteil, sondern ganz Hofheim durch seinen Einsatz vorangebracht hat“, so Bürgermeisterin Gisela Stang und Stadtverordnetenvorsteher Wolfgang Vater in einer gemeinsamen Erklärung.
Dr. Oehl wurde mehrfach in die Stadtverordnetenversammlung gewählt und gehörte dieser von 1972 bis 1976, von 1981 bis 1985, 1993 bis 1997 und 2001 bis 2006 an und legte sein Mandat dort im selben Jahr am 27. September nieder.
Von 1972 bis 1976 war er Vorsitzender des Haupt- und Finanzausschusses, gehörte diesem ebenfalls von 1993 bis 2006 an, davon von 2001 bis zur Mandatsniederlegung als stellvertretender Vorsitzender.
Über seine Tätigkeit als Kreistagsabgeordneter hinweg war Dr. Oehl über Jahrzehnte in verschiedenen städtischen Gremien wie beispielsweise dem Kulturausschuss, dem Ausschuss für Planung, Bauen, Umwelt und Verkehr, der Kommission für soziale Angelegenheiten oder der Altstadtkommission tätig.
Für sein langjähriges Einsetzen zum Wohle der Stadt Hofheim wurde ihm im Februar 1986 der Ehrenbrief des Landes Hessen verliehen, zum Stadtältesten ernannt wurde Dr. Rudolf Oehl dann am 20. Dezember 2006.
„Durch seinen Tod hat Hofheim nicht nur einen in Lorsbach, sondern in der gesamten politischen Szene geachtete Persönlichkeit verloren“, stellte Stadtverordnetenvorsteher Wolfgang Vater zum Todes dieses langjährigen kommunalpolitischen Wegbegleiters, der sich nachhaltig für die FWG engagiert hatte, fest.

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