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,Baustelle' Kellereigebäude besichtigt
Beim Baustelleninfotag am 9. Juni 2008 informierten sich 30 Besucherinnen und Besucher über den Umbau und die Sanierung des Kellereigebäudes.
Fachleute und interessierte Bürgerinnen und Bürger konnten an einer Führung durch das Kellereigebäude unter fachkundiger Leitung des Architekten Adam Müller teilnehmen, sich aber auch über den angestrebten niedrigen Wärme- und Strombedarf informieren.
Über die Geschichte des Kellereigebäudes referierte der Historiker Dr. Dieter Reuschling. Sein Vortrag steht am Ende des Textes zum Herunterladen zur Verfügung (6 MB). Der erweiterte Text zum Referat soll im Dezember 2008 im Jahrbuch 2009 "Zwischen Main und Taunus" des Main-Taunus-Kreises erscheinen. Das Jahrbuch wird im Buchhandel und beim Main-Taunus-Kreis angeboten.
Im Rahmen des Umbaus und der Sanierung wurde das Kellereigebäude, das nach Abschluss der Arbeiten wieder als Haus der Vereine genutzt wird, komplett entkernt. Weiterführende Arbeiten sind u.a. Mauerdurchbrüche, die Herstellung einer besseren Statik, eine neue Dacheindeckung und vieles mehr.
Sämtliche Anforderungen an den Brandschutz müssen erfüllt werden. Hierzu wurde zum Beispiel ein zweiter Fluchtweg mit Nottreppenhaus in das Gebäude integriert. Eine weitere Herausforderung bildet die Einhaltung des Denkmalschutzes, bei der hohe Anforderungen an die Substanzerhaltung, auch in Details, zu erfüllen sind. Weiterhin soll das Gebäude möglichst umfassend barrierefrei gestaltet werden.
Den Vortrag von Burkhard Herbach, Architekt im städtischen Fachbereichs Bauen und Umwelt, und Adam Müller, Architekturbüro Müller, finden Sie am Ende des Textes zum Herunterladen (1,4 MB).
Vor Ort konnten sich die Besucherinnen und Besucher ein Bild davon machen, wie weit die Arbeiten bereits gediehen sind und welche Herausforderungen noch bevorstehen.
Herausragend sollen die zukünftigen, äußerst niedrigen Bedarfswerte für die Strom- und Wärmeversorgung werden. Zum Thema "Wärmedämmung - besser als ein Neubau" sprach Thomas Becker, Energie und Haus, Darmstadt. Den Vortrag finden Sie am Ende des Textes zum Herunterladen (871 KB). Über die "Stromeffiziente Gebäudeplanung" referierte Oliver Kling von der HessenEnergie, Wiesbaden. Sein Vortrag steht am Ende des Textes als Download zur Verfügung.
Bei Strom und Wärme sind die Projektziele klar definiert: Der Wärmebedarf soll unterhalb der geforderten Grenzwerte nach der gültigen Energieeinsparverordnung liegen. Um dies zu erreichen, werden eine Dämmung der gesamten Gebäudehülle und der Einsatz einer Lüftungsanlage erforderlich. Auch der Strombedarf soll den Grenzwert der entsprechenden VDI-Richtlinie unterschreiten.
Aktuelle Fotos der Baustelle stehen hier zur Verfügung!
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